Marc Hennerici im GT1-Ford

Von Christian Freyer
FIA GT Series
Die GT1-Version des Ford GT von Matech

Die GT1-Version des Ford GT von Matech

Beim deutschen Lauf zur FIA GT-Meisterschaft wird sich Marc Hennerici das Cockpit des Matech Ford GT mit Thomas Mutsch teilen.

Zwei Wochen vor den dritten Lauf der FIA GT in Oschersleben änderte Matech GT Racing seine Besetzung des nach 2010er GT1 Reglement aufgebauten Ford GT. Neben Thomas Mutsch wird Marc Hennerici am Volant des flachen Boliden drehen. Bei den ersten beiden Rennen in Silverstone und Adria war Thomas Biagi Partner von Mutsch. Der Italiener hatte jedoch nur für eben jene Läufe bei Matech angedockt und wechselt nun ins Corvette Team von Luc Alphand.

So kam Marc Hennerici zu seiner GT1 Chance. «Ich bin 2008 bei Matech schon das ADAC GT Masters gefahren, dazu in diesem Jahr im Team von Nicki Raeder bei den 24h am Nürburgring, ebenfalls im Ford GT», schildert Hennerici. «Über meinen Manager Dr. Koch sowie meinen Kontakt zu Thomas Mutsch kam dann die Möglichkeit, den Ford GT1 zu fahren. Allerdings gilt dies erst mal nur für Oschersleben.» Weitere Einsätze schließt der Student der Volkswirtschaft nicht aus, sind aber derzeit noch nicht Bestandteil der Vereinbarung.

Matech GT Racing hat in der Pause zwischen Adria und Oschersleben weitere Entwicklungsschritte am GT1 Projekt realisiert. Beim Fahrwerk wechselte man von Sachs Komponenten zu KW Automotive. Zudem tauschte Matech die Zentralverschlüsse und verbesserte die Belüftung des Cockpits. «Ich werde im freien Training in Oschersleben erstmals im Auto sitzen», so Marc Hennerici. «Allerdings erwarte ich nicht allzu viele Unterschiede im Verhalten im Vergleich zur GT3 Version»

«Wir schätzen uns glücklich Marc an Bord zu haben», gibt Teamchef Martin Bartek zu Protokoll. «Er ist schnell und fähig zu gewinnen. Das hat er schon im letzten Jahr im GT3 Ford bewiesen. Ich denke Thomas und Marc werden eine exzellente Paarung in Oschersleben bilden.»

Marc Hennerici bestreitet 2009 im Team Callaway Competition das ADAC GT Masters in einer Corvette Z06.R GT3 zusammen mit Luca Ludwig. Nach zwei Siegen beim Auftakt in Oschersleben und zwei weiteren Punkterängen in Assen sowie in Hockenheim, belegen sie aktuell den fünften Meisterschaftsrang.

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