6h Spa: Ginetta wieder nicht in der LMP1-Klasse dabei

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Ginetta G60-LT-P1 aus der FIA WEC

Der Ginetta G60-LT-P1 aus der FIA WEC

Eine vorläufige Entrylist für den nächsten Lauf der Sportwagen-WM (FIA WEC) ist heraus. Darauf fehlen die beiden Ginetta 60-LT-P1 und auch einer der Rebellion R13. Insgesamt sind 31 Fahrzeuge gemeldet.

Auch in der Sportwagen-WM (FIA WEC) wird demnächst wieder Gas gegeben: Am 15. August (samstags) stehen die 6 Stunden von Spa-Francorchamps auf der Agenda. Für das Event wurde nun eine erste vorläufige Entrylist herausgegeben. Diese besteht aus insgesamt 31 Fahrzeugen. In der LMP1-Klasse sind nur vier Boliden am Start.

Angeführt wird das Feld natürlich wieder von den beiden Toyota TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López bzw. Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley. Dazu kommt auch der ENSO CLM P1/01 vom ByKolles Team. Hier startet neben Tom Dillmann auch Bruno Spengler. Für ByKolles ist es der erste Auftritt in der aktuellen Saison 2019/20. Auch an den 24h von Le Mans soll teilgenommen werden.

Rebellion hat für Spa lediglich den R13 von Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato gemeldet. Ursprünglich war einmal angedacht, in den belgischen Ardennen noch ein zweites Fahrzeug an den Start zu bringen. Für Le Mans sind jedoch weiterhin zwei Rebellion notiert. Letztmals lief Rebellion bei den 4h von Silverstone im September 2019 mit zwei Fahrzeugen in der WEC auf.

Ganz auf den Einsatz in Spa-Francorchamps verzichten wird Ginetta. Der britische Konstrukteur hatte bereits den letzten Saisonlauf im Februar in Austin ausgelassen. Für die 24h Le Mans wurde das Aufgebot vor kurzem auch auf nur noch einen (anstatt zwei) G60-LT-P1 herunter geschraubt.

Zugänge gibt es dagegen in der LMP2: Hier absolvieren zwei Teams einen Gaststart. Eurasia Motorsport bringt einen Ligier JS P217 für Nobuya Yamanaka, Daniel Gaunt und einen noch unbekannten dritten Piloten. Überraschend kommt auch Algarve Pro Racing mit einem Oreca 07 für John Falb und zwei weitere Fahrer, die derzeit ebenfalls noch nicht feststehen. Damit besteht die LMP2-Klasse aus zehn Fahrzeugen.

Alles beim alten ist in der GTE Pro: Die beiden Werks-Porsche 911 RSR werden von Richard Lietz und Gianmaria Bruni sowie Michael Christensen und Kévin Estre gesteuert. Aston Martin kommt mit zwei Vantage AMR für Marco Sørensen und Nicki Thiim sowie Alexander Lynn und Maxime Martin. AF Corse setzt auf zwei Ferrari 488 GTE für die Werksfahrer Alessandro Pier Guidi und James Calado sowie Davide Rigon und Miguel Molina.

Abgerundet wird das Feld von elf GTE-Am-Wagen: Zwei Aston Martin AMR, vier Ferrari 488 GTE und fünf Porsche 911 RSR. Hier die vorläufige Entrylist zum Nachlesen.

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