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Blick auf die Endstände in der Sportwagen-WM 2022

Von Oliver Müller
Fuhren zur LMP2-Team-Trophy: Die beiden Oreca 07 von Jota

Fuhren zur LMP2-Team-Trophy: Die beiden Oreca 07 von Jota

Mit den 8 Stunden von Bahrain hat die FIA WEC die Saison 2022 beendet. Toyota war der große Abräumer bei den Hypercars und fuhr beide WM-Titel ein. Doch wie ging die Saison in den anderen Klassen zu Ende?

Die Sportwagen-WM (FIA WEC) ist seit jeher eine Mehrklassengesellschaft. Denn es geht nicht nur um die Gesamtsiege, sondern auch um diverse Klassenerfolge. Tatsächlich wurden 2022 zehn verschiedene Wertungen durchgeführt und jeweilige Meister gekürt. Zudem haben auch nur vier Titel den offiziellen WM-Status.

Natürlich wird die Top-Klasse Hypercar als WM geführt. Die Fahrer-WM sicherten sich die Toyota-Piloten Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley. Zudem stellte Toyota auch die Hersteller-WM vor Alpine, Glickenhaus und Peugeot klar. Auch bei den GTE-Boliden gab es eine Hersteller-WM. Hier siegte Ferrari vor Porsche und Chevrolet.

Den vierten WM-Titel gab es für die GTE-Piloten. (Hier werden alle GTE-Fahrer berücksichtigt – also auch jene, die in der GTE-Am-Klasse fuhren). Es siegte das Ferrari-Duo Alessandro Pier Guidi und James Calado. Bei allen anderen in der WEC verteilten Titeln handelte es sich um Trophy-Wertungen - sprich ohne den teuren WM-Status. In der Trophy für GTE-Am-Fahrer setzten sich Ben Keating und Marco Sørensen durch. Ihr Aston Martin-Rennstall TF Sport gewann die Trophy für GTE-Am-Teams.

Insgesamt vier Trophys wurden rund um die LMP2-Klasse ausgeschrieben. Den Fahrer-Titel holten Roberto González, António Félix da Costa und William Stevens. Die Team-Trophy ging an Jota. Darüber hinaus gab es auch für Pro-Am-Kombinationen zwei LMP2-Trophys zu holen. Hier musste mindestens ein Bronze-Pilot mit im Auto sitzen. Der Fahrer-Titel ging an François Perrodo, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera. Die Pro-Am-Team-Trophy sicherte sich AF Corse.

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