Acura holt Pole-Position für die 24h Daytona 2023

Von Oliver Müller
Der Acura ARX-06 von Meyer Shank Racing

Der Acura ARX-06 von Meyer Shank Racing

Tom Blomqvist fährt die Bestzeit in der Qualifikation für die diesjährigen 24h Daytona. Somit steht beim Beginn der LMDh-Ära ein Acura auf der Pole-Position. Porsche fährt ebenfalls aus der ersten Startreihe los.

Mitte März geht die FIA WEC in Sebring in die Saison 2023. Dann sind auch die neuen LMDh-Modelle in der WM mit dabei. Auch in der IMSA-Serie treten die LMDh-Autos an. Somit bietet das amerikanische Championat einen guten Vorgeschmack. Der Saisonauftakt der IMSA ist am kommenden Wochenende (28./29. Januar 2023) mit den 24h Daytona. Für den Klassiker in Florida fand bereits die Qualifikation statt. Und da lag ein Acura LMDh ganz vorne.

Tom Blomqvist schaffte ganz zum Ende der Session eine Zeit von 1:34,031 Minuten. «Das war eine der schwierigsten Sessions, die ich je gemacht habe, weil meine Reifen noch nicht ganz da waren. Ich hatte auch noch keine gute Referenz, von der ich ausgehen konnte. Doch ich bin natürlich froh, die Pole geholt zu haben», so Blomqvist, der sich das Fahrzeug mit Colin Braun, Helio Castroneves und Simon Pagenaud teilt. Der Acura wird 2023 jedoch nur in der IMSA-Serie starten und nicht in der FIA WEC.

Startplatz zwei in Daytona ging an Porsche. Werksfahrer Felipe Nasr lag final 0,083 Sekunden zurück. «Das erste Qualifying des Jahres in der IMSA und sofort ein Auto von Porsche Penske Motorsport in der ersten Reihe», so Nasr, der sich das Auto mit Matt Campbell und Michael Christensen teilt. «Ich freue mich sehr über meine schnellste Runde. Uns sind beim Verständnis für Auto, Reifen und Bedingungen im Verlauf der Woche gute Fortschritte gelungen. Letztlich ging es jederzeit nur um die optimale Vorbereitung auf das Rennen - das ist immer das große Ziel. Natürlich wäre die Pole-Position schön gewesen, aber wir haben das große Ganze im Blick.»

Mit 0,167 Sekunden Rückstand ging Platz drei an den Acura von Ricky Taylor, Filipe Albuquerque, Louis Deletraz und Brendon Hartley. Dahinter folgten die drei Cadillac LMDh (Bourdais/van der Zande/Dixon mit +0,231, Bamber/Lynn/Westbrook mit +0,358 und Derani/Sims/Aitken mit +0,577). Die Plätze sieben und acht gingen an die beiden BMW LMDh. Eng/Farfus/Wittmann/Herta hatten 0,692 Sekunden Rückstand und de Phillippi/Yelloly/van der Linde/Herta lagen 0,815 Sekunden zurück.

Nicht nach Plan lief die Session für den zweiten Porsche. Auf Kurs zur Pole-Position verlor Nick Tandy beim Anbremsen der Bus-Stop-Schikane das Heck seines 963 und schlug in die Reifenstapel ein. Der Brite konnte das an der Front beschädigte Fahrzeug langsam zurück zur Box fahren. Die Rennleitung hatte die Session aber bereits mit der roten Flaggen unterbrochen. Gemäß IMSA-Regelbuch bekommt der Verursacher einer Rotphase im Qualifying seine zwei schnellsten Rundenzeiten gestrichen. Somit starten Jaminet/Tandy/Cameron vom Ende des LMDh-Feldes.

In der LMP2-Klasse ging die Pole an den Oreca von PR1 Mathiasen Motorsports (Keating/Chatin/Quinn/Lapierre) mit 1:40,541 Minuten. In der LMP3 lag der Ligier JS P320 von Sean Creech Motorsport vorne. Die GTD-Pro-Pole sicherte sich der Mercedes-AMG GT3 von WeatherTech Racing (MacNeil/Juncadella/Gounon/Engel) mit 1:46,784 Minuten und die Bestzeit in der GTD-Klasse markierte der Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing (Ward/Ellis/Dontje/Auer).

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