Superbike-WM: Zweites BMW-Team steigt aus

6h Spa: Ferrari-Doppelspitze im ersten WEC-Training

Von Oliver Müller
Rote Göttin: Der Ferrari 499P

Rote Göttin: Der Ferrari 499P

Antonio Fuoco war im ersten feien Training der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Spa-Francorchamps nicht zu schlagen. Hinter dem zweiten Ferrari belegten überraschend Lamborghini und Alpine die weiteren Plätze.

Das dritte Rennwochenende 2024 der Sportwagen-WM ist eröffnet. Auf der Strecke in Spa-Francorchamps fand am Freitagmittag das erste freie Training statt - und da war wieder einmal Ferrari das Maß der Dinge. Mit einer Zeit von 2:05,690 Minuten war Antonio Fuoco der Schnellste. Der Italiener teilt sich einen 499P mit Miguel Molina und Nicklas Nielsen.

Auch Rang zwei ging an Ferrari. Das zweite Werks-Auto, das wie üblich von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi gefahren wird, hatte aber schon einen satten Rückstand von 1,141 Sekunden. Die schnellste Runde des Trios drehte Ex-F1-Pilot Giovinazzi. Bereits beim letzten Rennwochenende in Imola war Ferrari extrem stark unterwegs.

Überraschenderweise konnte auch der dritte Platz von einem italienischen Fahrzeug in Beschlag genommen werden. Der Lamborghini SC63 von Mirko Bortolotti, Daniil Kvyat und Andrea Caldarelli hatte final einen Rückstand von 1,308 Sekunden auf die Spitze. Caldarelli ist an diesem Wochenende neu im WEC-Cockpit und ersetzt Edoardo Mortara, der in der Formel E antritt. Den SC63 kennt Caldarelli aber bestens. Er fährt damit in der IMSA-Serie und hatte zudem große Teile der Entwicklung absolviert. Bei den beiden bisherigen Rennwochenenden in Katar und Imola konnte Lamborghini bislang noch nicht nachhaltig im Spitzenfeld mithalten. Vielleicht gelingt in Spa-Francorchamps jetzt der Schritt nach vorne.

Auch der vierte Platz ist (mit dem bisherigen Saisonverlauf im Hinterkopf) eine kleine Überraschung. Denn die Position schnappte sich der Alpine A424 von Nicolas Lapierre, Mick Schumacher und Matthieu Vaxiviere mit einem Rückstand von 1,330 Sekunden. Hier hatte der Franzose Lapierre den schnellsten Umlauf absolviert.

Die Top Fünf komplettierte der private Ferrari 499P von AF Corse mit Robert Kubica, Robert Shwartzman und Yifei Ye, die 1,397 Sekunden Rückstand anhäuften. Was die gebotenen Zeiten tatsächlich Wert sind, wird sich zeigen. 2023 wurde in der Qualifikation bereits 2:00,812 Min. gefahren. Somit ist noch viel Luft nach oben.

In der LMGT3-Klasse konnte die Corvette Z06 LMGT3.R (TF Sport) von Hiroshi Koizumi, Sébastien Baud und Daniel Juncadella mit einer Zeit von 2:20,885 Minuten den ersten Platz erzielen. Am Freitagabend von 17:30 bis 19:00 Uhr folgt in Spa-Francorchamps noch das zweite freie Training der FIA WEC.

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