Qualifying Monza: Romain Grosjean nach Crash sauer
Auch das Qualifying zum Italien-GP in Monza wurde vom Regen bestimmt. Nach einem Abflug von Haas-Pilot Romain Grosjean wurde das Abschlusstraining abgebrochen. Zu spät, findet der Genfer.
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Der Regen über dem altehrwürdigen Monza-Rundkurs hatte schon die letzte freie Trainingsstunde vor dem Italien-GP auf nur 16 Minuten verkürzt. Das Qualifying konnte im Gegensatz dazu rechtzeitig gestartet werden, doch es dauerte nicht lange, bis es wieder abgebrochen wurde. Für Romain Grosjean kam die rote Flagge zu spät, er drehte sich auf der Start-Ziel-Geraden von der Strecke und krachte mit seinem Haas-Renner in der ersten Kurve in die Streckenbegrenzung.
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Der Genfer, der nichts gegen den Abflug unternehmen konnte, ärgerte sich, da er seinem Team über Boxenfunk bereits auf der Outlap mitgeteilt hatte, dass die Bedingungen zu schlecht waren, um die Zeitenjagd zu starten. "Ich habe doch gesagt, es ist zu gefährlich", schimpfte er nach seinem Abflug. Und kurz darauf schimpfte Romain auch vor laufender Kamera: "Die Session hätte ganz klar nicht gestartet werden dürfen, die Sicht war zu schlecht, man sah keine 25 Meter weit und auf der Geraden lag zu viel Wasser auf der Piste. Wir sind hier mit mehr als 300 km/h unterwegs, das ist gefährlich!"
FIA-Rennleiter Charlie Whiting verteidigte sich kurz darauf: "Sobald wir entschieden hatten, die Session zu starten, verschlechterten sich die Bedingungen wieder, das war etwas unglücklich. Auch müssen wir die Gründe für den Grosjean-Abflug analysieren. Es passiert immer wieder, dass Fahrer abfliegen, wenn sie auf nasser Piste Gas geben."
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Grosjean hatte Glück im Unglück, viel scheint an seinem Auto auf den ersten Blick nicht kaputtgegangen zu sein. Der Haas-Pilot hatte es auch geschafft, vor seinem Abflug eine gezeitete Runde zu drehen. Mit 1: 43,355 min blieb er zwar mehr als drei Sekunden langsamer als Spitzenreiter Hamilton, der die Zeitenliste mit 1:40,128 min deutlich anführte.
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Trotzdem reichte das für den dritten Platz hinter Ferrari-Star Sebastian Vettel, der sich vor der Unterbrechung eine Rundenzeit von 1:42,394 min hatte notieren lassen.
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