Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Sergio Marchionne (Ferrari): Wilde Gerüchte nach OP

Von Mathias Brunner
Sergio Marchionne

Sergio Marchionne

​Sergio Marchionne, Konzernchef von Fiat/Chrysler und Ferrari-Präsident, musste sich an einem Eingriff an der Schulter unterziehen. Die Erholung dauert länger als erwartet, nun spriessen wilde Gerüchte.

Was ist mit Sergio Marchionne los? Der Fiat-Sanierer, CEO des Fiat/Chrysler-Konzerns (FCA) und Ferrari-Präsident ist untergetaucht. Offiziell bestätigt wird lediglich, dass er sich einem Eingriff an der rechten Schulter unterziehen musste. Aber die Erholung dauert offenbar länger als geplant. Der FCA-Vorstand ist angeblich zu einer Krisensitzung nach Turin gerufen worden, der Konzern hat entsprechende Meldungen in Italien jedoch dementiert. Klar wird in Italien nun spekuliert, dass Marchionne früher abtritt als geplant.

Eigentlich war vorgesehen, dass der italienisch-kanadische Doppelbürger 2019 seinen Posten als CEO von Fiat/Chrysler zur Verfügung stellen wird. Präsident von Ferrari wollte der 66-Jährige eigentlich bleiben, auf Jahre hinaus. Das ist nun alles in Frage gestellt. John Elkann, Verwaltungsrats-Präsident von Fiat, muss handeln.

Als Marchionne-Nachfolger für den FCA-Chefsessel sind im Gespräch: Alfredo Altavilla (bisheriger COO), Finanzchef Richard Palmer aus England, der Turiner Pietro Gorlier (CEO von Magneti Marelli) sowie der bisherige Verantwortliche für die Marke Jeep, Mike Manley, auch er aus England.

Für den Sessel als Ferrari-CEO wird Louis Carey Camilleri in Stellung gebracht, der in Alexandria geborene frühere Chef des Tabakherstellers Philip Morris. Der Ägypter sitzt schon heute im Vorstand von Ferrari. Ferrari-Präsident würde John Elkann werden, Enkel des legendären Industriellen Gianni Agnelli.

Am 1. Juni noch hatte Sergio Marchionne seine Vision des FCA-Konzerns für die Jahre 2018 bis 2022 präsentiert, am 26. Juni war zugegen, als die Carabinieri in Rom einen Jeep Wrangler erhielten. Danach wurde es still um den Spitzenmanager.

Der FCA-Konzern nimmt zu einer angeblichen Entmachtung von Sergio Marchionne bislang nicht Stellung.

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