Mercedes in Suzuka: Erst enttäuscht, dann begeistert

Von Rob La Salle
Formel 1
Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin

Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin

Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin freute sich mit seiner Mannschaft über den sechsten WM-Titel in Folge. Der Engländer gestand aber auch: «Nach der Qualifikation waren wir ein wenig enttäuscht.»

Das Qualifying zum Japan-GP, das wegen des Taifuns Hagibis auf den Sonntagmorgen verschoben wurde, verlief für das Mercedes-Team noch enttäuschend. Denn Die erste Startreihe sicherten sich die beiden Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc. Erst auf den Positionen 3 und 4 durften sich die Silberpfeile von Valtteri Bottas und Lewis Hamilton einreihen.

Im Rennen hatte aber wieder einmal ein Mercedes die Fahrzeugnase vorn: Bottas sicherte sich mit einem starken Start die Führung, die er bis ins Ziel verteidigen konnte. Hamilton musste sich mit dem dritten Platz hinter Vettel begnügen, der beim Start patzte und dadurch die Führung verlor. Immerhin holte sich der WM-Leader den Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde.

Das reichte, um der Sternmarke den sechsten Team-Titel in Folge zu bescheren. Sehr zur Freude von Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin. Dieser erklärte nach dem Rennen euphorisch: «Gratulation an das gesamte Team, jeden Einzelnen in Brackley und Brixworth, zum Gewinn des sechsten WM-Doubles in Serie. Das ist eine fantastische Leistung und es wird eine Weile dauern, bis wir das verarbeitet haben.»

«Heute war ein unglaublicher Tag, an dem sowohl das Qualifying als auch das Rennen stattgefunden haben», fuhr der Ingenieur fort. Und er gestand: «Nach der Qualifikation waren wir ein wenig enttäuscht, da wir vorher gedacht hatten, dass wir um die Pole würden kämpfen können. Aber schliesslich war der Abstand zu gross und es gab keine Chance, um das mit den Fahrern wettzumachen.»

Deshalb konzentrierten sich die Silbernen auf das Rennen, wie Shovlin berichtete: «Wir haben schon am Freitag gesehen, dass wir einen guten Reifenabbau hatten und unser Augenmerk richtete sich sofort darauf, das Beste aus dem Rennen herauszuholen.» Und er hielt stolz fest: «Unser Auto war sehr stark und beide Fahrer waren zufrieden damit.»

«Wir haben am Start allerdings auch etwas Hilfe erhalten», räumte der Engländer ein, der sich trotzdem freute: «Unser Renntempo war heute sehr ermutigend.» Er mahnte aber auch: «Jetzt müssen wir uns ansehen, wie wir unseren Qualifying-Speed verbessern können. Dieser ist im Moment nicht gut genug.»

«Es ist schade, dass wir Lewis gegen Rennende nicht an Sebastian vorbei bekommen haben», seufzte Shovlin. «Das werden wir genau analysieren, um herauszufinden, was wir anders hätten machen können, Es gibt viele Dinge, die wir nach diesem Rennen studieren werden, um uns weiter zu steigern.»

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