Crashs & Chaos? Ricciardo erwartet emotionalen Start

Von Andreas Reiners
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Anfang Juli soll es endlich wieder losgehen. Ob es chaotisch wird, weiß Daniel Ricciardo nicht. Er ist sich aber sicher: Es wird actionreich. Und emotional.

Wenn am 5. Juli tatsächlich das erste Saisonrennen gestartet wird, haben die Formel-1-Stars wegen der Coronakrise fast vier Monate warten müssen, denn eigentlich war der Startschuss ja für Mitte März in Australien vorgesehen.

Nun also Spielberg. Daniel Ricciardo ist gespannt, wie sich Teams und Fahrer nach der langen Pause präsentieren werden. Der Australier geht davon aus, dass es wild zugeht.

«Es wird interessant sein, in Österreich zu sehen, wo jeder steht und wer aus der Box stürmt und wer vielleicht ein bisschen eingerostet ist. Ich habe viel Vertrauen in das Feld. Wir sind alle erfahren und professionell. Aber ich erwarte ein bisschen Nervenflattern, wahrscheinlich durch die Aufregung», sagte er CNN.

«Zu was das führt, weiß ich nicht, ob erstaunliche Überholmanöver oder ein verrücktes Rennen oder eine chaotische erste Runde. Wir werden mit Sicherheit einen Mix an Emotionen bekommen», so Ricciardo.

Er sehnt sich nicht nur nach dem Racing, sondern auch nach Erfolg. Sein letztes Podium datiert vom 27. Mai 2018, damals gewann er in Monaco, damals noch für Red Bull Racing.

«Ich vermisse es sehr. Mein letztes Podium ist zwei Jahre her. Ich persönlich sehne mich nach diesem Gefühl. Als ich bei Renault unterschrieb, war das Ziel, bis zum zweiten Jahr ein Podium einzufahren, und das ist etwas, was ich immer noch sehr gerne tun möchte. Und ich glaube, dass dies möglich ist», sagte er.

Ricciardo ist inzwischen 30 Jahre alt, dem WM-Titel, seinem großen Ziel, ist er immer noch nicht näher gekommen. Aber: «Ich sehe mich noch viele Jahre als sehr starker Konkurrent. Ich werde älter, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass in mir viel Feuer steckt, das einfach wieder mithalten will.»

2021 wird er sein Glück bei McLaren versuchen, als Ersatz für Carlos Sainz, der zu Ferrari geht. «Ich weiß, dass ich Renault immer noch viel schulde, und das möchte ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für sie tun», betonte er: «Ich erhielt viele positive Rückmeldungen von Leuten aus der Mannschaft. Und ich weiß, dass sie aufgeregt sind, den Rest des Jahres anzugehen und zu versuchen, so gut wie möglich zu werden und hoffentlich so viele Rennen wie möglich zu gewinnen.»


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