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Steiner: Vettel ist bei Ferrari nicht gescheitert

Haas-Teamchef Günther Steiner nimmt Sebastian Vettel in Schutz, wenn es um die Frage geht, ob der Deutsche bei Ferrari gescheitert ist.

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Sebastian Vettel zog 2015 aus, um seinem einstigen Idol nachzueifern. Vettel wollte nach seinem Wechsel von Red Bull Racing mit Ferrari Titel gewinnen, Erfolge feiern. Sechs Saisons später ist die Bilanz ernüchternd, denn Weltmeister wurde er mit den Roten nicht.

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Stattdessen dominierte Mercedes die Konkurrenz nach Belieben. Über WM-Platz zwei mit Ferrari 2017 und 2018 kam Vettel trotz der großen Ziele nicht hinaus.

Vettel selbst hat zuletzt eine selbstkritische Bilanz gezogen. "Es stimmt, dass ich gescheitert bin, weil ich mir das Ziel gesetzt habe, die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen", räumte der 33-Jährige in einem Podcast der Formel 1 ein: "Ich bin gescheitert, ich habe es nicht hinbekommen."

Haas-Teamchef Günther Steiner mildert das Urteil ein wenig ab. "Solange man das Beste gibt, ist man nicht gescheitert. Er ist gescheitert, den Weltmeistertitel zu holen. Aber als Fahrer ist er nicht gescheitert", sagte er im AvD Motorsport Magazin auf Sport1.

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"Man muss auch im richtigen Moment am richtigen Platz sein. Es gibt viele Fahrer, die haben sehr viel Talent und schaffen es einfach nicht, weil sie nicht das passende Fahrzeug haben", so Steiner, der auch Ferrari in die Pflicht nimmt.

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Denn zum einen war das Auto nicht gut genug, um Mercedes eine ganze Saison lang konstant Paroli zu bieten, außerdem unterliefen nicht nur Vettel, sondern auch dem Rennstall zahlreiche Fehler.

"Im Moment mit Ferrari Weltmeister zu werden, wäre wohl für jeden Fahrer schwierig. Es gibt immer Höhen und Tiefen in Teams. Es hat eine Zeit gegeben, wo Ferrari dominiert hat, es gibt jetzt die Zeit, wo Mercedes dominiert. Man muss immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das hat für Sebastian diesmal nicht geklappt", sagte Steiner.

Er stellt klar: "Die Formel 1 ist ein Teamsport. Nur einer kann gewinnen. Wenn einer sagt, er ist gescheitert, nachdem er vier Weltmeistertitel gewonnen hat, würde ich das nicht so eng sehen."

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