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März 1977: Sieben Talente betreten die grosse Bühne

Vor 45 Jahren war der deutschsprachige Motorsportnachwuchs prachtvoll aufgestellt – gleich sieben vielversprechende junge Männer machten damals viel von sich reden.

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Die BMW-Junioren Winkelhock, Surer und Cheever
Die BMW-Junioren Winkelhock, Surer und Cheever
Foto: Kräling
Die BMW-Junioren Winkelhock, Surer und Cheever
© Kräling

Im März 1977 stellten sich gleich vier hoffnungsvolle Nachwuchstalente im deutschsprachigen Motorsport erstmals einem großen Publikum vor. Beim DRM-Lauf in Zolder feierten die BMW-Junioren Manfred Winkelhock (25), Marc Surer (25) und Eddie Cheever (19) ihren vielbeachteten Einstieg in den Profi-Sport. Und eine Woche später im Rahmen des 300-km-Rennens, einem DRM-Lauf der Nordschleife des Nürburgrings, starteten die Herren Christian Danner (20), Peter Oberndorfer (20) sowie Markus Höttinger (20) und Hans-Georg Bürger (24) in den Rennen des deutschen Renault 5-Cups ihre Karrieren.

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Schon gleich beim ersten Auftritt begannen die drei BMW-Buben mit ihren Werks-320ern, ihrem Mentor Jochen Neerpasch viel Freude zu machen, indem sie ohne jeden Respekt vor großen und etablierten Namen die DRM-Division bis 2 Liter Hubraum gnadenlos aufmischten.

Etwas schwerer taten sich die vier R5-Frischlinge bei der Premiere am Ring. Doch auch sie kamen bald in Schwung, vor allem Höttinger und sein Kumpel Bürger lehrten etablierte Kollegen schnell das Fürchten.

Die beiden Münchner Gaudi-Burschen Danner und Oberndorfer mussten dagegen etwas länger auf erste Erfolgserlebnisse warten – dafür wussten sie aber schon bald, wie sich deftige Überschläge anfühlen. Peter „Obi“ Oberndorfer kam in der Schlussabrechnung als Achter wenigstens noch unter die Top 10, Christian Danner blieb deutlich dahinter.

Den Auftaktsieg von Marc Surer gleich beim ersten Antritt in Zolder nahmen seine beiden Kollegen zum Anlass, sich ebenfalls ordentlich ins Zeug zu legen.

So gewannen auch Eddie Cheever und Manfred Winkelhock im weiteren Saisonverlauf 1977 wenigstens je ein DRM-Rennen und standen dazu noch mehrmals auf dem Podium. Am Ende wurde Manfred Winkelhock als Divisionssieger noch vor Ford-Supermann Hans Heyer gefeiert, Cheever und Surer erreichten die Schlussränge 3 und 4. Die weiteren steilen Karrieren aller drei können als bekannt vorausgesetzt werden – ebenso der grauenhafte Unfalltod von Manfred Winkelhock im August 1985.

Auch Höttinger und Bürger, die im Laufe ihrer ersten R5-Saison zu engen Freunden wurden, schafften fast im Gleichschritt einen schnellen und bemerkenswerten Aufstieg, der allerdings schon drei Jahre später für beide auf tragische Weise enden sollte.

Höttinger, von seinem Landsmann Dr. Marko geführt und gefördert, durchschritt ebenso erfolgreich wie zügig im BMW 320 die DRM-Jahre 1978 und 1979 und landete danach mit BMW-Unterstützung schnell in der Formel 2-EM.

Bürger legte erst noch zwei Formel 3-Jahre ein, kam parallel dazu 1979 mit Höttingers Ex-320 ebenfalls in die DRM und war 1980 wie sein R5-Kumpel fester Bestandteil der Formel 2-EM.

Doch beide Karrieren endeten 1980 innerhalb von nur drei Monaten tödlich. Höttinger verunglückte schon beim zweiten F2-EM-Saisonrennen im April in Hockenheim und Bürger beim neunten Lauf im Juli in Zandvoort.

Dafür erfreuen sich die anderen Herrschaften aus dem Debütanten-Zirkel von 1977 auch heute noch guter Gesundheit und überdies eines erfolgreichen Berufslebens als TV-Kommentatoren, Manager und Berater. Marc Surer (70), Eddie Cheever (64) und das Bayern-Duo Christian Danner (63) und Peter Oberndorfer (65) mögen uns noch lange erhalten bleiben. Denn schließlich haben sie alle viel zu erzählen.

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