Nico Hülkenberg (Sauber/16.): So war Top-10-Platz weg
Kleine Ursache, grosse Wirkung: Im entscheidenden Moment hatte der Deutsche Nico Hülkenberg in der Qualifikation zum Japan-GP einen kleinen Fehler drin, damit musste er schon nach Q1 aufhören.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Das ist ärgerlich für den 37-jährigen GP-Routinier Nico Hülkenberg: Der Sauber-Fahrer hat den Einzug ins zweite Quali-Segment um den Hauch von 16 Tausendstelsekunden verfehlt. Wie eng es in der modernen Königsklasse zugeht, zeigt das hier – alle 20 Autos in Q1 innerhalb von nur 1,4 Sekunden, und dies auf der schwierigen Suzuka-Rennstrecke.
Werbung
Werbung
"Wir wussten, dass es eng und knifflig wird", sagte Hülkenberg nach dem Abschlusstraining. "Das Auto war das ganze Wochenende über nicht einfach zu fahren, heute sogar noch mehr, weil sich der Wind in Sektor 1 im Vergleich zu gestern um 180 Grad gedreht hat. Da ist es sehr schwierig, die richtige Fahrzeugbalance zu finden." "Am Ausgang von Kurve 9 hatte ich einen kleinen Fehler drin und verlor dort Zeit. Das passiert leider, wenn man am Limit fährt, und genau da sind wir jetzt."
"Während meiner Aufwärmrunde konnte ich die Reifen nicht perfekt auf Temperatur bringen, im dichten Quali-Verkehr. Auch das ist heute für uns nicht gut gelaufen. Fürs Rennen sieht es so aus, als ob sich das Wetter ändern könnte, was für uns eine Chance sein könnte, die wir nutzen wollen."
Werbung
Werbung
Zur Erinnerung: Beim WM-Auftakt in Australien wurde Hülki bei Wechselbedingungen starker Siebter. Sauber-Teamchef Jonathan Wheatley ordnet das Geschehen im Abschlusstraining so eine: "Das war gewiss nicht das Qualifying, das wir uns erhofft hatten, zumal die Abstände so gering sind. Nico verpasste Q2 um zwei Hundertstel, Gabriel um sieben Hundertstel." "Ich möchte dem Team danken, das unermüdlich daran gearbeitet hat, die Upgrades einzubauen, die wir nach Suzuka mitgebracht haben. In meinem ersten Qualifying mit dem Team spüre ich bereits die positive Energie und den Schwung, der sich aufbaut. Wir konzentrieren uns jetzt auf das morgige Rennen, und da Suzuka oft für Unerwartetes gut ist, freuen wir uns darauf, das bestmögliche Rennergebnis zu erzielen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Qualifying, Japan
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:26,983 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26,995 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:27,027 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:27,299 05. George Russell (GB), Mercedes, 1:27,318 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:27,555 07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:27,569 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:27,610 09. Alex Albon (T), Williams, 1:27,615 10. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:27,867 11. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:27,822 12. Carlos Sainz (E), Williams, 1:27,836 * 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:27,897 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:27,906 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,000 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:28,570 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:28,622 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:28,696 19. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:28,877 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:29,271 * Wird in der Startaufstellung um 3 Positionen strafversetzt, weil er Lewis Hamilton im Weg war
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.