Formel-1-Training: Mercedes in einer eigenen Welt

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Am Trainingsfreitag vor dem Spanien-GP war Mercedes eine Klasse für sich. In beiden Trainings war Lewis Hamilton der Schnellste.

Die neue Namensgebung der Silberpfeile (W05 Hybrid) blieb wie erwartet nicht die einzige Schlagzeile, die Mercedes am Trainingsfreitag schrieb: Das Silberpfeil-Duo Lewis Hamilton und Nico Rosberg beeindruckten wie schon in den vier ersten Grands Prix der neuen Formel-1-Ära mit schnellen Zeiten, wobei der Brite die Nase klar vorne hatte. Der Weltmeister von 2008, der die jüngsten drei Formel-1-Rennen dreimal als Sieger beendet hat, war sowohl am Morgen als auch am Nachmittag der schnellste Mann auf der Strecke.

Hamilton freute sich denn auch hinterher: «Das war ein grossartiger Tag, ich freue mich, dass ich nach dieser Pause, die sich sehr lange angefühlt hat, wieder im Cockpit sitze. Ich spüre, dass wir mit dem Auto einen weiteren Fortschritt erzielen konnten, mein Dank gilt also allen, die seit dem China-GP im Werk gearbeitet haben. Beide Trainings liefen reibungslos ab, ich habe schon lange keinen so guten Freitag mehr erlebt!»

Der 29-Jährige aus Stevenage erklärt: «Das Reifenmanagement ist hier sehr knifflig, deshalb lag unser Hauptaugenmerk auf die Frage, wie lange die Reifen halten. Diesbezüglich konnten wir am Nachmittag ein paar gute Fortschritte erzielen. Auf dieser Strecke ist das Überholen sehr schwierig, deshalb werden wir uns auch auf das Qualifying konzentrieren, um eine möglichst gute Startposition zu holen. Aber am Wichtigsten wird das Reifenmanagement im Rennen sein.»

Sein Teamkollege Nico Rosberg kämpfte hingegen mit der Technik: Ein Problem mit der Kühlung seines Energierückgewinnungssystems zwang ihn am Morgen schon früh an die Box. Hinterher erklärte er: «Das Team hat grossartige Arbeit geleistet und mein Auto in der kurzen Mittagspause repariert. Wir haben hier einige neue Teile dabei, die ziemlich gut zu funktionieren scheinen. Wir sind hier offenbar wieder sehr schnell, trotzdem fühlte ich mich heute noch nicht so wohl im Auto – ich kam am Morgen ja auch nicht lange zum Fahren. Vor uns liegt noch viel Arbeit und ich werde eng mit meinen Ingenieuren zusammenarbeiten, um das Fahrzeug morgen gut aufs Qualifying abstimmen zu können.»

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