Kimi Räikkönen: Aufschwung dank neuem Renningenieur?

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
In Bahrain stand Kimi Räikkönen endlich wieder auf dem Podium

In Bahrain stand Kimi Räikkönen endlich wieder auf dem Podium

Kimi Räikkönen scheint über den Winter neue, Schwung gefunden zu haben. Seit dem ersten Rennen der Saison 2015 ist der Finne wieder vorne mit dabei, während er letztes Jahr fast nur hinterherfuhr.

Böse Zungen hatten Kimi Räikkönen im vergangenen Jahr bereits abgeschrieben. Fernando Alonso sei einfach zu stark für den Finnen, er sei nicht mehr motiviert oder sogar, er sei kein guter Fahrer mehr, stand immer wieder zu lesen. Auch, wenn schon damals klar war, dass Räikkönen das Fahren sicher nicht so plötzlich verlernt hatte, die Ergebnisse in diesem Jahr sprechen für sich.

Nach einem Ausfall in Melbourne in Runde 42 durch ein loses Rad verpasste der Ferrari-Pilot seitdem zwei Mal das Podium als Vierter nur knapp, in Bahrain stand er als Zweiter auf dem Treppchen. Letztes Jahr hatte der Weltmeister von 2007 nicht nur auf der Strecke mit seinem Auto zu kämpfen, auch in der Box gab es Schwierigkeiten. Die Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur, dem Italiener Antonio Spagnolo, komplizierte die Situation nach Meinung seines ehemaligen Renningenieurs Mark Slade zusätzlich.

Eigentlich wollte Kimi Räikkönen seinen Slade, mit dem er schon bei McLaren und auch bei Lotus Rennen gewonnen hat, mit nach Italien nehmen, der hatte aber keine Lust umzuziehen. Jetzt arbeitet Räikkönen wieder mit einem Briten, Dave Greenwood, der von Marussia zu Ferrari gekommen ist.

«Dave ist wirklich clever und tut die Dinge wirklich so, wie es sein sollte», sagte Räikkönen der finnischen Zeitung Turun Sanomat. «Mit einem Engländer zu arbeiten ist einfacher. Dave erinnert mich an Mark. Sie wissen beide, was ich will.»

Slade, der nun mit Pastor Maldonado arbeitet, glaubt auch, dass Räikkönen mit Greenwood besser arbeiten kann als vergangenes Jahr mit einem Italiener. «Ich kenne Dave Greenwood nicht, aber ich glaube, dass Kimi glücklicher ist, wenn er mit einem Engländer arbeiten kann. Kimi spricht sehr gut Englisch und bekommt seine Informationen auch gerne in kurzem, richtigem Englisch.»

Mit jemand, dessen Muttersprache nicht Englisch sei, hätte Kimi sicher gewisse Probleme gehabt. «Ich werde immer Kimi-Fan sein, daher bin ich natürlich glücklich zu sehen, dass Kimi jetzt wieder viel besser fährt als letztes Jahr.»

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