Im Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service wird nach dem Aufstieg von der IDM Supersport in die IDM Superstock nur noch ein Fahrer betreut. Wer ist noch offen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wenn man in der letzten Saison beim Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service vorbei schaute, war es in der Box oder im Zelt gelegentlich recht voll. Im Team wurden zeitenweise mit Stefan Kerschbaumer, Pepijn Bijsterbosch und Michael Ghilardi gleich drei Fahrer in der IDM Supersport betreut.
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Kerschbaumer holte am Ende der Saison den dritten Gesamtrang, Bijsterbosch landete dahinter auf Platz 4. Der Schweizer Ghilardi musste wegen seines knappen Budgets einige Rennen auslassen und wurde am Ende Zwölfter. "Aber das war alles ein bisschen viel", gibt der technische Leiter Daniel Rauh nach der Saison zu. "Auf die Resultate hatte es keinen negativen Einfluss. Aber ich verdiene meine Brötchen eben nicht mit den IDM-Rennen sondern mit meinem Laden."
Um Firma und Rennsport in Zukunft besser unter einen Hut zu bringen, wird sich das Team nach dem Umstieg in die IDM Superstock in der kommenden Saison nur noch auf einen Fahrer konzentrieren. Eine Vertragsverlängerung mit einem seiner Supersport-Piloten gibt es nicht.
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Bijsterbosch wird zwar auch in die IDM Superstock einsteigen, hat aber schon im Team van Zon-Remeha-BMW von Werner Daemen unterschrieben. Auch Kerschbaumer plant mit der IDM Superstock, doch auch da wird jeder der beiden ehemaligen Vertragspartner für sich kämpfen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich bin gegenüber Stefan zu Dank verpflichtet", versichert Rauh. "Er ist auf der 600er ein echt guter Fahrer, nur mit der letzten Aggressivität ist es noch ein wenig schwierig." Einen neuen Fahrer kann Rauh, der sich auch in der Langstrecken-WM umgeschaut hatte, noch nicht aufbieten. Doch die neue Yamaha R1M ist schon im Anrollen und auch der passende Chauffeur dürfte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
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