Timo Kugler: 2014 größeres Bike und mehr Zweikämpfe

Von Sharleena Wirsing
IDM Moto3
Timo Kugler will die Klasse wechseln

Timo Kugler will die Klasse wechseln

Der Schweizer Timo Kugler absolvierte 2013 seine zweite Saison in der IDM. Er erreichte Rang 12 der Gesamtwertung der Moto3-Klasse. 2014 hofft er in einer größeren Klasse auf mehr Chancengleichheit.

Timo Kugler trat 2013 für das Team Swiss Racing Sports GmbH in der IDM Moto3 an und schloss die Saison auf Rang 12 des Gesamtklassements ab. Seine besten Platzierungen erreichte der erst 15-Jährige Schweizer, der 2006 in der Schweizer Pocket-Bike-Meisterschaft seine Karriere startete, in den beiden Rennen auf dem Red Bull Ring und im ersten Lauf auf dem Schleizer Dreieck. Dort wurde der leidenschaftliche Faustballspieler jeweils als Siebter gewertet. Im Interview mit SPEEDWEEK.com sprach Kugler, der aus Rebstein im Osten der Schweiz stammt, über die Saison 2013, die Kritik an der IDM und seine Zukunft.

Timo, du hast in der IDM-Moto3-Punktetabelle Rang 12 erreicht. Wie verlief die IDM Saison 2013 aus deiner Sicht?

«Sie verlief recht gut, denn ich konnte meine Zeiten aus dem Vorjahr deutlich verbessern. Zudem konnte ich von unserem WP-Techniker viel lernen, was die optimale Fahrwerksabstimmung und den Weg dahin betrifft. Doch es ist schade, dass Zweikämpfe in dieser Saison meist ausblieben.»

Wie siehst du die Kritik an der IDM Moto3 in Bezug auf die geringen Teilnehmerzahlen und die daraus resultierende Absage der Moto3-Rennen auf dem Lausitzring?

«Ich denke, die IDM macht das Mögliche. Sie können ja keine jungen Fahrer herbeizaubern, die es scheinbar in unserem Jahrgang gar nicht gibt. Doch bei den Startgeldern kann man sicherlich noch nachbessern. Zudem sind viele Fahrer in anderen Meisterschaften im Einsatz, denn es gibt sehr viele Möglichkeiten. Auch wir haben uns für die Rennen auf dem Lausitzring nicht mehr angemeldet, denn mit unserer Maschine waren wir leistungsmäßig weit abgeschlagen und alleine fahren macht auch keinen allzu großen Spaß.»

Wie sehen deine Pläne für die Saison 2014 aus?

«Wegen meiner Körpergröße und dem dazugehörigen Gewicht werde ich eine größere Maschine einsetzen. Da gibt es einige Möglichkeiten für mich. Die Supersport-Klasse der IDM, der R6 Cup, die Spanische Meisterschaft CEV oder auch Einsätze in Italien. Es ist noch nicht klar, für welches Team ich antreten werde. Mein kleiner Bruder Joel wird auch fahren und wir wollen deshalb auch in derselben Meisterschaft antreten.»

Was sind deine Ziele für die nächste Saison?

«Ich will Rennen fahren und dabei viele Zweikämpfe ausfechten.»

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