IDM Most: Stefan Kerschbaumer vertritt Jan Mohr

Von Esther Babel
In Most wird die Mannschaft vom Team BCC Heilbronn mit der BMW S1000R am Start bei der IDM Superbike sein. Aber nicht mit ihrem Piloten Jan Mohr. Doch es bleibt österreichisch.

Jan Mohr hatte sich beim ersten IDM-Lauf in Schleiz nach einem Sturz, die Folge einer Berührung mit Daniel Kartheininger und anschließendem unplanmässigen Besuch in der Wiese, an der linken Schulter verletzt. Zwar sind die Knochen heil geblieben, aber eine massive Zerrung der Bänder macht einen Start am kommenden Wochenende unmöglich. Und schon kommt wieder der zurzeit ohne festes Team dastehende Stefan Kerschbaumer zum Einsatz.

«Drei IDM-Teilnahmen auf drei verschiedenen Motorradmarken», zählt Kerschbaumer auf. Begonnen hatte er am Lausitzring im Team MPB mit einer Yamaha. Doch wegen finanzieller Unsicherheiten ging die Zusammenarbeit nicht weiter. In Schleiz dann der Einsatz auf einer Kawasaki des Teams Weber Motos Racing. Der Pilot Erwan Nigon war verhindert, denn er musste sich im japanischen Suzuka den Langstrecken-Weltmeistertitel sichern. Jetzt also die BMW vom Team BCC.

Für Kerschbaumer ist BMW keine Unbekannte. Allerdings fuhr er bisher und wird es auch in Zukunft tun nur auf der Langstrecken-Variante des Teams GERT56. Die Strecke in Most hat er im Rennmodus zuletzt 2012 befahren, sonst war er dort in letzter Zeit als Instruktor unterwegs und lobt den neuen Aspahlt, der auf etwa 75 % der Strecke aufgebracht wurde. «Das ist schon gut», meint er. «Nur bei der ersten Schikane und der langen Links ist noch der alte Aspahlt, aber das ist okay und auch bei den Übergängen passt alles. Jan wünsche ich auf dem Weg natürlich gute Besserung und eine schnelle Genesung. Er war ja in Schleiz echt gut dabei.»

«Ich finde es cool», hält Mohr fest, «dass gerade er mich ersetzt. Ich bin ja im letzten Jahr schon zusammen mit ihm in einem Team gefahren. Er ist ein super Fahrer mit viel Erfahrung und auchin der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Und er performt gut in der IDM. Da bin ich jetzt natürlich schon sehr gespannt, was er zu meiner BMW sagt.» Zusammen mit seinem Bruder wird Mohr ebenfalls von Österreich nach Most reisen und sich das Ganze mal aus der Nähe anschauen. «Ich werde auch das Team unterstützen», verspricht er, «wenn auch nur seelisch. Ich hoffe, dass wir gemeinsam, auch durch seine Aussagen und Einschätzungen, vielleicht noch die eine oder andere Verbesserung finde können. Ich bin gespannt.»

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