Vladimir Leonov: Sachsenring kaum wiedererkannt

Von Esther Babel
IDM Superbike
Valdimir Leonov

Valdimir Leonov

Vor zehn Jahren war Leonov als WM-Pilot in Sachsen. Jetzt kehrte der Russe mit dem Team EGS-alpha-Van Zon-BMW in der IDM Superbike an den Sachsenring zurück. Nach der ersten Orientierung landete er auf dem Podest.

Man kann nicht sagen, dass Vladimir Leonov am Trainings-Montag Langeweile hätte entwickeln können. Nach zwei freien Trainings am Vormittag, fanden am Nachmittag gleich die beiden Qualifikationsläufe statt. Der EGS-alpha-Van Zon-BMW Neuzugang konnte sich, direkt hinter Sachsenring-Ass und Ex-MotoGP Fahrer Jonas Folger (Bonovo Action by MGM Racing) auf den zweiten Startplatz qualifizieren.

Ins Rennen 1 startete der Russe unter deutlichen sommerlicheren Umständen als noch beim Warm-up am Morgen. Nach nur zwei Runden musste das Rennen allerdings durch die rote Flagge abgebrochen werden, da Mistreiter Philipp Gengelbach (TEAM Gengelbach Motorsport HSR Racing Team) unglücklich auf der Strecke gestürzt war und seine Suzuki dabei Feuer fing. Das neu gestartete Rennen ging dann über 14 Runden, die für Vladimir Leonov wohl mit am ereignisreichsten waren. Er fuhr einen harten Kampf mit Dominic Schmitter (TEAM HESS Racing) und Florian Alt (TEAM Wilbers-BMW-Racing) um den dritten und damit letzten Podiumsplatz, ging am Ende aber mit Position 4 ganz knapp leer aus.

Am Nachmittag, um 15:30 Uhr fand das zweite Superbike 1000 – Rennen statt. Vladimir Leonov startete dieses durch den „Reverse Grid“ von der Pole Position und kam beim Start gut weg. Ein wilder Positionstausch und Kampf um die beiden verbliebenen Podiumsplätze, Folger war erneut an der Spitze davongefahren, fand zwischen Leonov, Mikhalchik, Dominic Schmitter, Florian Alt und Marc Moser (TEAM Bonovo Action by MGM Racing) statt. Die Positionen wurden über die 18 Rennrunden hin und her getauscht.

Am Ende waren es Ilya Mikhalchik (P2) und Vladimir Leonov (P3), die aus diesem Kampf als Sieger hervor gingen. «Das war ein wirklich schwieriges Wochenende für uns», gab Leonov im Anschluss zu. «Ich bin zwar schon einmal auf der Strecke gefahren, aber das ist zehn Jahre her und war zu Beginn meiner Karriere und nichts ist mehr so wie damals. Die Strecke ist ganz anders. Ich erinnerte mich nur noch sehr wenig daran. Das Training lief daher ganz gut, ich konnte mich gut in den ersten Positionen halten. Wir haben ein paar gute Anpassungen am Bike machen und das Set up verbessern können.»

«Beim ersten Rennen habe ich das Podium dann leider ganz knapp verpasst», erklärt er weiter. «Wichtig war dann nur, dass ich das Rennen beende und wir unseren Fokus danach auf das zweite Rennen legen. Im zweiten Rennen war es nicht einfach für mich. Wir waren alle auf einem ähnlichen Niveau und das hat mich ganz schön unter Druck gesetzt. Ich habe dann auf die letzten paar Runden gewartet und habe dann versucht einfach noch etwas mehr Gas zu geben. In den letzten zwei Runden konnte ich dann noch ein bisschen mehr aufdrehen und bin am Ende endlich auf dem Podium angekommen. Ich danke meinem Team für die harte Arbeit dieses Wochenende. Wir haben super zusammengearbeitet, auch mit Ilya, und wir haben uns gegenseitig sehr geholfen. So können wir viel erreichen. Ich bin sehr glücklich.»

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