Sarah Heide (Suzuki): «Die Punkte habe ich gebraucht»

Von Esther Babel
IDM Supersport
Sarah Heide geht keinem Zweikampf aus dem Weg

Sarah Heide geht keinem Zweikampf aus dem Weg

Trotz eines kleinen Ausrutschers am Freitag und gemischten Wetterverhältnissen zeigt die Erfolgskurve der IDM-Supersportpilotin weiter nach oben. Fortsetzung Nürburgring.

Nach dem IDM-Lauf in Zolder ging es für das Team Suzuki-Laux am vergangenen Wochenende zur nächsten Station nach Oschersleben. Der Aufwärtstrend von Sarah Heide hielt auch dort weiter an.

Trotz bescheidener Wetterbedingungen ging es am Freitag schon recht flott voran und Heide belegte im freien Training teilweise die Plätze 2 bis 5. Beim letzten Turn hatte sie allerdings einen kleinen Fehler eingebaut rutschte ins Kiesbett.

«Dadurch, dass es in der Nacht auf Samstag stark abgekühlt hatte», erklärt Teamchef Stefan Laux, «vergriff sich Sarah im ersten Qualifying in der Reifenmischung und belegte den 11. Startplatz. Sie fuhr zwar im zweiten Zeittraining mit anderer Mischung acht Zehntel Sekunden schneller, war zeitweise auf dem fünften Platz, doch die Abstände waren so eng, dass zum Schluss wieder nur der elfte Platz heraussprang. Zwischen den Plätzen 5 und 13 lag gerade Mal eine Sekunde.»

Genauso eng war dann das erste Rennen. Heide befand sich in einem Pulk mit sieben Fahrern, die alle ähnliche Zeiten fuhren. «Leider ging Ihr der Grip in den letzten vier Runden verloren und sie belegte den siebten Platz. Beim zweiten Rennen am Sonntag ging es chaotischer zu. Am Anfang fuhren alle sehr verhalten, da es teils nass und teils trocken war. Sarah war erst Zehnte und wurde immer schneller, sie robbte sich immer weiter nach vorne und holte den Rückstand von sieben Sekunden auf den Fünftplatzierten auf.»

Die Suzuki-Pilotin wurde für ihre Mühen aber nicht wirklich belohnt. Denn das Rennen wurde wegen Regens abgebrochen und zwei Runden zurückgerechnet, Heide blieb Rang 7.

«Das war ein turbulentes Wochenende vom Wetter, denn wir hatten nie optimale Verhältnisse», erklärt sie anschliessend. «Ich bin in Oschersleben schon schneller gefahren. Doch durch den Kampf in dem Pulk kam nichts Gescheites zusammen, es wäre schneller gegangen. Ich war am Anfang zu zaghaft in der Gruppe und habe keinen Rhythmus gefunden. Wäre ich gleich an von Gunten vorbeigefahren, hätte ich wegfahren können. Aber so gesehen war es ein Super-Ergebnis. Der Sturz am Freitag war blöd und unnötig. Ich habe 18 Punkte geholt, die ich nach meinen zwei Nullern vom Lausitzring dringend brauchte.»

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