IDM Supersport

Sarah Heide (Suzuki): Top-Job am Nürburgring

Von Esther Babel - 19.06.2015 15:48

Die IDM Supersport-Pilotin vom Team Laux Suzuki kommt der Spitze immer näher. Die Podiumsplätze sind bereits in Sichtweite.

Der Nürburgring war am letzten Wochenende die nächste Station für das Team von IDM Supersport-Pilotin Sarah Heide. Schon im freien Training legte die Suzuki-Pilotin gute Zeiten vor und war vorne dabei. Bei sommerlichen Temperaturen arbeitete man im Team Laux konsequent am Fahrwerk. Aus den Erfahrungen der letzten Rennen stellte das Team einiges um und so fehlte Sarah Heide am Ende des Tages nur 1,1 Sekunden zur Spitze. Im Vorjahr waren es noch 2,09 Sekunden.

Im Qualifying stellte sich ihre Suzuki GSX R 600 auf den siebten Startplatz. Platz 6 wurde es im ersten Rennen. «Sie kam nicht so richtig auf Zeiten», meinte Teamchef Stefan Laux. «Sie kabbelte sich mit ihrem Widersacher Rafael Neuner, der zum Schluss die Oberhand behielt und einen Platz vor ihr ins Ziel kam. Sarah fuhr mit 14 Sekunden Rückstand zur Spitze auf den sechsten Platz.»

Man baute zum Warm Up nochmals etwas am Fahrwerk um, was sich als goldrichtig erwies, da Heide auf den zweiten Platz fuhr. Im zweiten Rennen kam sie dann gut los, legte sich richtig ins Zeug, überholte in der ersten Kurve zwei Fahrer, in der nächsten Kurve nochmals 2 und kam als Zweite aus der ersten Runde zurück.

«Ihre Kontrahenten legten aber solch schnelle Zeiten vor, dass nach einem harten Kampf ein hervorragender vierter Platz dabei für Sarah heraussprang», freut sich Laux. «Sie verlor nur 0,44 Sekunde pro Runde auf den Sieger. Ein Super-Job, den Sarah da gemacht hatte.»

«Durch die negativen Erfahrungen vom letzten Rennen stellte mein Team ein paar Sachen um und ich kam sehr gut zurecht», meint auch Heide. «Ich bin superglücklich, da wir von den Zeiten der Spitze immer näher kommen. Mein Team hat mir ein super Motorrad hingestellt, das perfekt funktionierte.»

«Sarah hat einen sehr, sehr guten Job gemacht und vom Speed her war es das beste Rennwochenende, seit sie Supersport fährt», hält Laux fest. «Ohne Wenn und Aber: Hier lag es an Sarah, dass das Motorrad so schnell war. Wir haben genau das umgesetzt, was nötig war. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie wir die letzte halbe Sekunde in der Konstanz finden. Ich denke, für Sarah war das eine wichtige Erfahrung, dass es geht, ganz vorne zu sein.»

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