Heide: «Im ersten Sektor habe ich Zeit verloren»

Von Esther Babel
IDM Supersport
Sarah Heide ist vor allem im zweiten Renne gut beschäftigt

Sarah Heide ist vor allem im zweiten Renne gut beschäftigt

Im ersten Rennen der IDM Supersport auf dem Lausitzring fährt die Suzuki Pilotin nur mit dem fünften Gang durchs Ziel. Der DTM-Kurs trifft nicht ihren Geschmack.

Die neue Streckenführung sowie ein ungewohnter Zeitplan forderten den Fahrern der IDM Supersportklasse, die das erste Mal an der gemeinsamen Veranstaltung IDM meets DTM am Lausitzring teilnahmen, alles ab.

Für Sarah Heide vom Team Suzuki Laux lief es ​im freien Training recht gut und die Top-Speed-Messungen zeigten, dass die Suzuki-Pilotin gut dabei war. Nach gemischten Wetterverhältnissen bei den Qualifyings stellte Heide ihre GSX R600 auf den achten Startplatz.

Im ersten Rennen kam Heide erst als Zwölfte aus der ersten Runde zurück, da es in der ersten Kurve eng zugegangen war. Platz für Platz fuhr sie dann wieder nach vorne, ehe das Getriebe aufgrund eines Problems mit einem Pfennigartikel den weiteren Dienst versagte. «Ich hatte nur noch den 5. Gang und brachte das Rennen dennoch auf dem zehnten Platz nach Hause», berichtet Heide.

Im zweiten Rennen gab es so einige Zweikämpfe für Heide abzuarbeiten, unter anderem mit ihrem Teamkollegen Stefan Ströhlein. An ihm schob sie sich dann aber entgültig vorbei und fuhr bis auf den fünften Platz vor.

«Es war ein interessantes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken», schilderte sie anschliessend. «Die meisten Probleme hatte ich mit dem Layout des DTM-Kurses, besonders dem ersten Sektor, dort habe ich viel Zeit liegen gelassen. Anfreunden werde ich mich wohl nicht mit dem Kurs, obwohl ich Lausitz eigentlich gerne fahre.»

«Es war ein beeindruckendes Wochenende», beschreibt Stefan Laux seine Erlebnisse. «Es ist schon sehenswert, was in der DTM aufgeboten wird. Die Autoindustrie hat eindeutig mehr Kohle. Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis einigermassen zufrieden. Es gibt noch ein paar Dinge, die wir ändern müssen und ich denke, auf dem Nürburgring können wir ein paar Sachen davon umsetzen. In der Meisterschaft liegen wir auf Platz 7. Wir müssen nur aufpassen, dass uns die Spitze nicht enteilt und wir noch Plätze gutmachen können.»

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