IDM Lausitz: SSP-300 wird Beute von Rick Dunnik

Von Esther Babel
IDM Supersport 300

Mit seiner Yamaha konnte sich der Niederländer Rick Dunnik am Ende gegen die wilde Konkurrenz durchsetzen. Inklusive Berührung auf der Zielgeraden holte sich Dirk Geiger Rang 2, Colin Velthuizen wird Dritter.

Die Fahrervorstellung in der Startaufstellung der IDM Supersport 300 übernahm Ex-IDM-Meister Jan-Ole Jähnig, der auf dem Lausitzring seinen ersten Sieg in der IDM Superstock 600 einfahren konnte. Luca de Vleeschauwer hatte am Samstag das erste Rennen der Teenager gewonnen und damit, und dem Sturz des Australiers Harry Khouri, die Führung in der Meisterschaft übernommen hatte.

Aus der Reihe 1 gingen Rick Dunnik, Colin Velthuizen, beide aus den Niederlanden, und der WM-Gast Chris Stange ins Rennen. Dahinter reihten sich Marvin Siebdrath, Harry Khouri und Lennox Lehmann ein. Für de Vleeschauwer war nach wenigen Metern schon wieder fertig und der Vortages-Sieger lag im Dreck. Nach der ersten Runde hatte Dunnik das Kommando an der Spitze übernommen und hatte Stange, Velthuizen und noch beinah ein Dutzend anderer Piloten am Hinterrad kleben.

Zehn Piloten balgten sich um die Spitze und in jeder Ecke wurde die Gruppe neu gemischt. Eine Sekunde dahinter formierte sich eine weitere Gruppe, die durch die wilden Aktionen an der Spitze wieder ranfahren konnte. Sturz hiess es für Ruben Bijman, der schon am Sachsenring im Dreck gelegen ist. Mit abgebrochenem Lenker war nichts mehr mit weiterfahren.

Vor allem Dirk Geiger, der als Gast beim Team Freudenberg angedockt hatte, kam immer besser mit der für ihn noch unbekannten KTM zurecht und fightete fröhlich vorne mit. Auch Lennox Lehmann schien sich im Kampf ums Podest pudelwohl zu fühlen. Bei Halbzeit war man noch zu sechst vorne am Werk. Dunnik, Lehmann, Geiger, Khouri, Stange und Velthuizen tobten sich bei vielen Positionswechseln aus.

Dunnik bot drei Runden vor der Zieldurchfahrt die schnellste Rennrunde mit einer 1:52.866 auf und setzte sich zum Ende des Rennens gepflegt ab. Offen war der Kampf um die restlichen Pokale. Zweiter oder Sechster – die beiden Extremen waren in der Verfolgergruppe drin. Aus hieß es für Khouri. Nach dem unverschuldeten Sturz vom Vortag ging es heute selbstverschuldet ins Kiesbett.

Dunnik fuhr in aller Seelenruhe den Sieg ein. In der Verfolgergruppe kannten die Jungs am Ende keine Freunde mehr. Platz 2 ging an Dirk Geiger, den dritten Platz holte sich Colin Velthuizen. Lehmann und Stange gingen auf den Plätzen 4 und 5 leer aus.

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