Marvin Siebdrath: Achterbahn in der IDM SSP 300

Von Esther Babel
IDM Supersport 300
Marvin Siebdrath

Marvin Siebdrath

Dritte Runde der IDM Supersport 300 am Lausitzring. Premiere für Marvin Siebdrath, der diese Strecke erstmals in seiner Rennfahrerkarriere erfahren durfte. Der grandiosen Sieg vom Sachsenring fand keine Wiederholung.

Straffes Programm für die IDM Fahrer: Nach dem Auftritt am Sachsenring ging es nach nur zweitägiger Pause mit dem nächsten Rennen schon wieder weiter. Marvin Siebdrath wollte den positiven Trend von seiner Heimstrecke, dort gelang ihm der erste IDM Sieg seiner Karriere, mit an den Lausitzring nehmen. Die Steigerung war zu Beginn von Session zu Session erkennbar und er schnappte sich Startplatz 4.

Leider misslang ihm der Start beim ersten Rennen komplett. Probleme mit der Kupplung warfen Siebdrath um viele Plätze zurück. Der Anschluss an die Spitzengruppe war zur Rennmitte noch nicht ganz verloren, als er durch einen Fahrfehler von der Strecke rutschte. Er konnte das Rennen zwar anschließend unverletzt zu Ende fahren, Punkte waren jedoch nicht mehr möglich.

Im zweiten Rennen gelang der Start ein wenig besser, doch auch hier musste Siebdrath Plätze abgeben. Anschließend hing er hinter einem Fahrer fest, an dem er nicht vorbeikam. Schlussendlich konnte er noch den sechsten Platz machen , als er sich auf der Zielgeraden noch einen vor ihm liegenden Piloten schnappte.

«Was eine Woche», meinte Siebdrath anschließend. «Erst dieser grandiose Sieg am Sachsenring und dann dieses doch ziemlich durchwachsene Wochenende am Lausitzring. Es ist wirklich eine Achterbahn der Gefühle. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das Streckenlayout am Lausitzring gut gefallen hat. Allerdings war die Qualität der Strecke mit den vielen Bodenwellen schon ziemlich schwierig. Ich will das gar nicht als Ausrede für meine Resultate verwenden, schließlich galten die Bedingungen für alle gleich. Aber eine dieser vielen Bodenwellen war es am Ende, die den Sturz im Rennen mitverursacht hat. Sei es drum. Richtig zufrieden bin ich mit den Rennen nicht. Gerade das erste Rennen ist mit dem Sturz richtig doof gelaufen. Leider ist es mir hier, aber genauso auch im zweiten Rennen, nicht gelungen, die gar nicht so schlechte Startposition in ein gutes Ergebnis umzusetzen. Ich hatte volle Motivation nach dem Sachsenring. Aber manchmal gibt es so Wochenenden, wo man in den Rennen einfach nicht recht in Schwung kommen will. Immerhin konnte ich im zweiten Rennen noch einige Punkte für die Meisterschaftswertung einsammeln.»

«Trotzdem nehme ich auch was Positives von diesem Wochenende mit», versicherte er. «Denn sich auf einer komplett neuen Strecke so schnell zu steigern und am Ende die viertbeste Zeit im Qualifying herauszufahren, ist nicht so schlecht. Darauf werde ich aufbauen, wenn es in zwei Wochen zum Finale in Hockenheim geht. Sorry an mein RT Motorsport by SKM Kawasaki Team. Die haben mir wie immer ein Top-Bike hingestellt. Leider konnte ich das nicht ganz zurückzahlen. Aber das ist das gute am Motorsport: Schon sehr bald kommt die Chance, es wieder besser zu machen.»

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