Marc Wildisen: « Ich fahre 2013 keine Rennen mehr»

Von Conny Fulk
IDM Superstock 1000
Nach seiner Wirbelverletzung vom Red Bull Ring besuchte der Schweizer das Team Bolliger bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Oschersleben. Er selber darf zurzeit nur zuschauen.

Nicht glücklich aber dennoch gut gelaunt schlenderte IDM Superstock-Pilot Marc Wildisen an diesem Wochenende durch das Fahrerlager in Oschersleben. Als Unterstützung für das Team Bolliger war Wildisen in die Magdeburger Börde gereist und drückte Roman Stamm, Horst Saiger und Daniel Sutter, der als Pilot für Wildisen wie schon in Japan einsprang, für das 8 Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft kräftig die Daumen.

Marc Wildisen war Mitte Juni am Red Bull Ring im Training der IDM Superstock schwer gestürzt und hatte sich dabei den ersten Lendenwirbel ganz und den zweiten angebrochen. «Mir geht es soweit ganz gut, aber alles halt sehr langsam. Die Reha ist mühsam und ich darf den Rücken noch nicht belasten», erzählt der Schweizer geknickt.

«Es schmerzt sehr, hier nur zuzuschauen», meinte er in Oschersleben. «In den Fingern kribbelt es schon gewaltig. Es wird aber noch eine ganze Weile dauern, bis ich wieder fit bin und aufs Motorrad steigen kann. Aber wenigstens geht es mir schon so gut, dass ich hier, wenn auch nur als Zuschauer, dabei sein kann.»

Für die nächste Saison hat sich Marc Wildisen aber schon klare Ziele gesetzt: «Dieses Jahr werde ich definitiv keine Rennen mehr fahren, aber 2014 will ich wieder in der Langstrecken WM starten, und wenn der Terminplan es zulässt, auch einige Gaststarts in der IDM machen.»

Nach einem Abklatschen am Start mit seinem Team kehrte Wildisen zurück in die Box, wo er als Besucher das Rennen schweren Herzens mit ansehen musste. «Das ist echt hart», seufzte er. «Aber zugegeben, als ich das Rennen in Suzuka vor wenigen Wochen verpasst habe, ging es mir richtig beschissen. Ich war noch nie in Japan und hatte mich schon total drauf gefreut. Wenn Du als Rennfahrer nur daneben stehen darfst, zerreißt es dir das Herz. Rennen fahren ist mein Leben.»

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