Bijsterbosch: BMW-Pilot mit blauem Bein

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000

Der IDM-Superstock-Pilot Pepijn Bijsterbosch vom Team Van Zon-Remeha-BMW hat als Teamkollege von Markus Reiterberger viel vor. Im zweiten Lausitzrennen patzte er.

Pepijn Bijsterbosch ist neu im Team van Zon-Remeha-BMW. Der Niederländer war in der Vergangenheit bereits in der IDM Supersport erfolgreich und bekommt nun die Chance, seine Laufbahn in der stark besetzten Superstock-Klasse fortzusetzen. Nach den ersten Testfahrten kommt er mit der Power der BMW gut klar.

«Beim Zolder-Test war ich davon schockierter als am Lausitzring», offenbarte er schmunzelnd. «Wir mussten in den Trainings zum IDM-Saisonauftakt wegen des welligen Belags viel an der Fahrwerksabstimmung arbeiten.»

Die Superstock-Klasse, die gemeinsam mit der IDM Superbike ausgetragen wird, ist mit 27 Teilnehmern stark besetzt. Kein Problem für Bijsterbosch. «Das Niveau ist sehr hoch», ist er sich bewusst. «Aber mit Markus Reiterberger habe ich das beste Vorbild im eigenen Team. Da sehe ich, was geht. Man kann auch gelegentlich Daten austauschen. Dann sehe ich, was er anders macht und das macht mich dann schneller.»

Mit Gesamtplatz 18 und als Neunter der Superstock-Wertung war der Niederländer nach dem Abschluss-Training noch nicht ganz happy. «Mit dem ganz weichen Reifen kam ich im Training noch nicht ganz klar», meinte er.

Mit dem siebten Platz in der Superstock-Wertung führte sich Bijsterbosch mit dem ersten Rennen gut in seinen neuen Job ein. Genug ist ihm das Ergebnis aber noch lange nicht. «Es hat ein paar Runden gedauert, bis ich meinen richtigen Rhythmus gefunden hatte», gab er zu. «Ich muss in Zukunft schauen, dass ich gleich von Anfang an mitkomme. Im ersten Rennen hatte ich ein paar gute Fights, aber die Lücke nach vorne zu der grossen Gruppe konnte ich so nicht mehr schliessen.»

Lauf 2 endete nicht ganz glücklich. In der letzten Runde wollte sich der Neueinsteiger noch Konkurrent Dominik Vincon vorknöpfen. «Beim Anbremsen im letzten Streckenabschnitt war ich etwa zwei Meter neben meinem sonstigen Bremspunkt. Dort war aber die Bodenwelle viel höher, so dass mein Motorrad hinten extrem hoch kam und ich gestürzt bin.» Bis auf einen starken Bluterguss an der linken Wade kam der Niederländer verletzungsfrei davon.

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