Max Fritzsch (Kawasaki): Bademeister holt IDM-Punkte

Von Esther Babel
Mehr als einmal musste Max Fritzsch vom Weber-Diener-Team in Ungarn zu Boden. Doch im ersten Rennen ist ein Top-Ten-Ergebnis in der IDM Superstock drin.

Max Fritzsch hatte sich seinen eigenen Ein-Mann-Swimming-Pool mit nach Ungarn gebracht und gönnte sich nach getaner Trainingarbeit beim fünften IDM-Wochenende der Saison 2015 ein kühles Bad. Wie für alle anderen IDM Superbike-Kollegen war auch für den Sachsen der Hungaroring unbekanntes Terrain. Drei Mal war der Kawasaki-Pilot auf Abwegen neben der Strecke zu finden, aber bis auf ein paar Kratzer verliefen die Ausrutscher glimpflich. Startplatz 5 lautete die Ausbeute.

«Die Hitze ist für alle ein Problem», erklärt Fritzsch, «im Rennen wird es schätzungsweise ab der zehnten Runde zäh. Aber das ist ja für alle gleich. Doch die Abstände sind knapp, da geht noch was. Wieso ich drei Mal über das Vorderrad abgeflogen bin, ist mir unerklärlich. Anderen ist das auch passiert.»

In der Startaufstellung musste Fritzsch dann noch eine Reihe weiter hinten als geplant Platz nehmen. Ein fehlender Sticker am Reifen hatte nach dem letzten Training die Strafe durch die Rennleitung nach sich gezogen.

Set-up und Reifenwahl waren nach dem Qualifying klar und mit einem kleinen Test im Warm-up sicherte man sich nach allen Seiten ab. Im ersten Rennen erntete Fritzsch dann mit dem siebten Platz auch die Früchte seiner Arbeit. In der grossen Verfolgergruppe gab es für den Teenager viel zu tun, aber er behielt einen kühlen Kopf.

Nicht ganz so rund lief es im zweiten Lauf. Nach drei Runden rutschte der Kawasaki-Pilot ins Aus und musste das Rennen vorzeitig beenden.

«Im ersten Rennen haben Max und seine Kollegen echt heisse Fights gezeigt», erklärt Teamleiter Evren Bischoff, der das Rennen am Streckenrand beobachtet hatte. «Max war im Eifer des Gefechts auf den Schalter der Traktionskontrolle gekommen. Davon hatte er dann im restlichen Rennen zuviel und büsste dadurch auch etwas an Leistung ein. Aber es war eine echt gute Show. Im zweiten Rennen ist ihm leider das Vorderrad eingeklappt.»

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