Nekvasil: Sechs Wochen Bettruhe nach Zolder-Sturz

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000
Marco Nekavasil (BMW) war beim IDM Superstock 1000-Lauf in Zolder gestürzt und verletzte sich an beiden Beinen. Daheim in Wien wurde er operiert und muss nun liegen.

Die IDM-Saison 2016 ist für den Österreicher gelaufen. Er war beim IDM Rennen in Zolder in Kurve 2 gestürzt und zog sich Brüche an beiden Beinen zu. Nach der Operation in Wien ist er jetzt wieder zuhause. «Ich muss sechs Wochen liegen», erklärt er. «In zehn Wochen darf ich das Bein erstmals wieder belasten.»

Ganz klar sind seine Erinnerungen an den Unfall nicht. «Es war wohl beim Anbremsen», berichtet er. «Dann kam sie hinten hoch. Ich hatte dann die Hände am Lenker und bin mit den Knien ins Kiesbett.» Erst kam er ins örtliche Krankenhaus nach Zolder. Für einen Rücktransport per Auto waren die Schmerzen allerdings zu gross und statt nach Österreich ging es erst einmal ins Krankenhaus nach Hasselt, wo für den folgenden Montag eine Operation am linken Knie geplant wurde.

«Doch dann ergab sich eine gute Gelegenheit mit der Tirolean Airline», erzählt Nekvasil, «und mit einem Ambulanzjet ging es dann nach Hause.» Um eine Operation kam er aber auch dort nicht herum und eine lange Narbe ziert jetzt sein linkes Bein vom Oberschenkel bis zum Schienbein. Mit Platten und acht Schrauben wurde am Schienbeinkopf gearbeitet. Jetzt heißt es erst einmal, sechs Wochen große Pause. Danach darf er beginnen, dass Bein wieder abzuwinkeln. In zehn Wochen kann er an die ersten Belastungen für das Bein denken.

«Es geht schon besser», versichert Nekvasil tapfer, dessen Freundin sich erst einmal Urlaub genommen hat, um den Patienten zu versorgen. «Ich muss halt streng liegen. Ein Stückchen geht’s mit den Krücken. Aber ganz normale Alltagsdinge sind echt kompliziert.» Weiter als bis ins Bad und auf den Liegestuhl im Garten kommt Nekvasil derzeit nicht. Im Internet-Surfen, Fernsehschauen, wie den GP am Sachsenring und im Garten sitzen sind derzeit die Hauptbeschäftigungen von Marco Nekvasil.

«Zehn Wochen sind schon hart», gibt er zu. «Und ein Wiedersehen auf der Rennstrecke gibt es dieses Jahr auch nicht. Aber Durchhaltewillen ist vorhanden. Das wird schon.»

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