Remy Gardner: Keine Zielflagge beim IDM-Debut

Von Esther Babel
IDM Superstock 1000
Remy Gardner hatten einen unschönen Arbeitestag

Remy Gardner hatten einen unschönen Arbeitestag

Remy Gardner übernahm bei der IDM in Zolder die R1M von Trautmann und bestritt sein erstes Superstock 1000-Rennen. In beiden Läufen landete er Nachwuchsfahrer auf dem Hosenboden.

Remy Gardner hatte bei seinem IDM Gastauftritt in Zolder viel zu tun. Mit Zolder hatte er für seinen IDM-Einstand eine der schwierigsten Strecken erwischt, der 18-Jährige kannte weder das Team, noch das Motorrad. Dennoch liess sich der Australier, der auch in der Moto2-Weltmeisterschaft an den Start geht, nicht unterkriegen und machte in jedem Training einen Schritt vorwärts.

In der Gesamtwertung von Superbike, Superstock 1000 und Niederländischer Meisterschaft landete er auf Platz 20. Für die Superstock-Wertung bedeutete dies die zehntschnellste Zeit.
In den beiden Rennen kam Gardner allerdings nicht weit und landete jeweils auf dem Hosenboden.

Im ersten Lauf stürzte der 18-Jährige unverschuldet in der ersten Runde, und beförderte seinerseits Stefan Keschbaumer zu Boden, nahm das Rennen aber wieder auf. Unglücklicherweise ging er nach wenigen Runden erneut zu Boden und musste dann aufgeben. Im zweiten Rennen war er wie Lukas Trautmann in einen Sturz in der ersten Schikane verwickelt und konnte nach Aussagen des Teams einen nicht selbst verschuldeten Sturz leider nicht verhindern.

«Meiner Meinung nach waren die Rundenzeiten nicht allzu schlecht fürs erste Mal», erklärt Gardner, «aber dennoch hatten wir etwas mehr erwartet. Am Sonntag im ersten Rennen wurde ich schon in der ersten Runde abgeschossen. Dann fuhr ich weiter und versuchte unser neues Setting auszutesten. Unglücklicherweise ist mir erneut das Vorderrad weggerutscht, womit das Rennen gelaufen war.»

«Im zweiten Lauf wollte ich einfach sicher durchfahren und ein anständiges Rennen zeigen», lautete sein Plan. «Leider rutschte mir ein Gegner in einer der Schikanen rein. Ich kann mich nur daran erinnern, dass einer reingefahren ist, an Reifenquietschen und im nächsten Moment lag ich am Boden. Es ist nicht so ausgegangen, wie wir es wollten, aber manchmal passiert das eben. Wir müssen weiter nach vorn schauen.»

Zeit, um das stressige IDM-Wochenende zu verarbeiten, bleibt dem Teenager nicht. In wenigen Tagen geht es für ihn in der Moto2-WM am Sachsenring weiter.

 Nächster IDM-Termin ist für in Ende Juli auf dem Schleizer Dreieck.

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