IMSA

Mazda Team Joest verkündet Piloten für Saison 2020

Von Oliver Müller - 03.01.2020 07:15

Ryan Hunter-Reay übernimmt den Platz von Timo Bernhard. Olivier Pla bleibt bei den Langstrecken-Rennen dabei. In Vollzeit fahren Jonathan Bomarito, Harry Tincknell, Olivier Jarvis und Tristan Nunez die beiden Mazda DPi.

Kurz vor den anstehenden offiziellen Testfahrten zu den 24 Stunden von Daytona (Roar before the 24 genannt) hat das Mazda Team Joest die Piloten für die Saison 2020 bestätigt. Zum Aufgebot gehört nun auch Ryan Hunter-Reay. Der IndyCar-Pilot wird bei den vier IMSA-Langstreckenrennen (24h Daytona, 12h Sebring, 6h Watkins Glen und Petit Le Mans) im Mazda DPi sitzen. Hunter-Reay übernimmt somit den freigewordenen Platz, den der mittlerweile zurückgetretene Timo Bernhard 2019 im Mazda Team Joest inne hatte.

Für Hunter-Reay ist der Mazda DPi jedoch kein Neuland, da er im Mai 2019 bereits einen Gastauftritt in dem Fahrzeug hatte, als er für Stammfahrer Harry Tincknell (der eine Terminüberschneidung mit der FIA WEC hatte) einsprang. «Ich freue mich sehr, dass ich bei den IMSA-Langstreckenrennen 2020 zum Mazda Team Joest stoße. Ich habe letztes Jahr Harry in Mid-Ohio vertreten. Vom ersten Training an wusste ich, dass das Auto wirklich zu meinem Fahrstil passt. Ich habe die Arbeit mit dem gesamten Team sehr genossen. Es war eine erstklassige Leistung, da wir das Wochenende mit einem Doppelpodest für Mazda abgeschlossen haben», erklärt Hunter-Reay.

Olivier Pla wird 2020 der zweite Langstrecken-Pilot im Team sein. Er hatte bereits 2019 die vier IMSA-Klassiker für Mazda absolviert. «Im Laufe der Jahre ist das Wettbewerbsniveau bei den DPi immer höher geworden. Wir haben jedoch ein starkes Paket, um die Herausforderung anzunehmen. Ich kann das erste Rennen in Daytona kaum erwarten», so der Franzose.

Pla wechselt 2020 jedoch das Cockpit und wird die beiden Vollzeit-Piloten Olivier Jarvis und Tristan Nunez unterstützen. Den zweiten Mazda DPi fahren 2020 wieder Jonathan Bomarito und Harry Tincknell. Diesen Beiden wird Ryan Hunter-Reay als dritter Pilot zugeordnet.

Das Mazda-DPi-Programm hat 2019 einen regelrechten Boost erfahren, als nach langer Durststrecke in Watkins Glen, Mosport und Road America drei Saisonsiege eingefahren wurden. «2020 ist das Jahr, in dem das Mazda Team Joest um die IMSA-Meisterschaft kämpft. Wir haben alle Puzzleteile dafür zusammen. Denn wir verfügen über ein starkes Fahreraufgebot und Auto, Motor und Technikpaket haben bereits bei den drei Siegen in der vergangenen Saison ihr Potenzial dargeboten», macht Nelson Cosgrove (der neue Direktor von Mazda Motorsports) eine Kampfansage.

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