24h Daytona: Cadillac holt sich die Führung von Mazda

Von Oliver Müller
IMSA
Liegt bei den 24h Daytona vorne: Der Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing

Liegt bei den 24h Daytona vorne: Der Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing

Beim Saisonauftakt der IMSA-Serie macht mittlerweile der Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing die Pace an der Spitze des Feldes. Porsche und BMW in der GTLM-Klasse stark. Das ist der nächste Zwischenstand.

Bei den 24 Stunden von Daytona ist noch lange keine Vorentscheidung gefallen. Nach knapp zehn Rennstunden befinden sich noch immer sechs der acht DPi (Daytona Prototype international) in der Führungsrunde. Und nachdem zunächst der Mazda DPi von Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Olivier Pla lange Zeit die Spitze des Feldes markierte, ist nun der Cadillac DPi von Renger van der Zande, Ryan Briscoe, Scott Dixon und Kamui Kobayashi (Wayne Taylor Racing) vorne.

Beim derzeit führenden Cadillac fällt vor allem auf, dass er während der Boxenstopps immer wieder gut aussieht und Positionen gewinnen kann, was auf eine starke Performance der Wayne-Taylor-Racing-Boxencrew zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu büßen die Mazda jeweils immer etwas Zeit in der Box ein. Somit fährt das Auto rund um Pole-Setter Jarvis derzeit auf Rang fünf.

Der zweite Mazda von Jonathan Bomarito, Harry Tincknell und Ryan Hunter-Reay ist aktuell Dritter. Hier bekam Tincknell aber auch schon eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, nachdem er mit dem Acura DPi von Helio Castroneves kollidierte. Der Zwischenfall brachte den Acura letztendlich um alle Siegchancen, da er zur Reparatur ins Fahrerlager musste und über 20 Runden verlor.

Platz zwei hält der Cadillac DPi von Felipe Nasr, Mike Conway, Pipo Derani und Filipe Albuquerque (Action Express Racing), der insgesamt sehr stark und solide wirkt und somit die Favoritenrolle für den Rennsieg inne hat. Vierter ist der Cadillac von JDC-Miller MotorSports (Mustang Sampling Racing) mit Sebastien Bourdais, Loic Duval und Joao Barbosa. Deren Teamkollegen Juan Piedrahita, Matheus Leist, Chris Miller und Tristan Vautier fahren den einzigen anderen DPi, der neben dem Castroneves-Acura nicht mehr in der Führungsrunde ist.

In der GTLM-Klasse präsentieren sich vor allem BMW und Porsche gut aufgelegt. Beide Marken wechseln sich immer wieder mit der Führung ab. Während zu Rennbeginn das Pendel eher hin zu Porsche schwang, ist derzeit der M8 GTE von John Edwards, Augusto Farfus, Chaz Mostert und Jesse Krohn vorne. Die beiden 911 RSR von Laurens Vanthoor, Earl Bamber und Mathieu Jaminet sowie Matt Campbell, Nick Tandy und Fred Makowiecki liegen aber nur wenige Sekunden dahinter.

Der zweite BMW von Connor de Phillippi, Philipp Eng, Bruno Spengler und Colton Herta hatte sich bei einem Ausritt ins Off eine Beschädigung an einer Ölleitung zugezogen und verlor bei der Reparatur 13 Runden. Auch die Corvette C8.R von Oliver Gavin, Tommy Milner und Marcel Fässler musste ordentlich Federn lassen, nachdem auch hier ein Ölleck diagnostiziert wurde. In der GTD-Klasse führt der Porsche 911 GT3 R von Pfaff Motorsports und in der LMP2 macht derweil der Oreca 07 von DragonSpeed USA die Pace.

Stand nach knapp zehn Rennstunden

Cadillac (van der Zande, Briscoe, Dixon, Kobayashi)
Cadillac (Conway, Derani, Albuquerque, Nasr)
Mazda (Bomarito, Tincknell, Hunter-Reay)
Cadillac (Bourdais, Duval, Joao Barbosa)
Mazda (Jarvis, Nunez, Pla)

GTLM-Klasse
BMW (Edwards, Farfus, Mostert, Krohn)
Porsche (Vanthoor, Bamber, Jaminet)
Porsche (Campbell, Tandy, Makowiecki)
Corvette (García, Taylor, Catsburg)
Ferrari (Calado, Pier Guidi, Serra, Rigon)

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