8h Laguna Seca: Inoffizielle GT3-WM mit dünnem Feld

Von Oliver Müller
Intercontinental GT Challenge
Porsche konnte mit dem 2018er 911 GT3 R den Saisonauftakt in Bathurst gewinnen

Porsche konnte mit dem 2018er 911 GT3 R den Saisonauftakt in Bathurst gewinnen

Die Intercontinental GT Challenge macht am kommenden Wochenende Station in Laguna Seca. Für den zweiten Saisonlauf der inoffiziellen GT3-WM wurden nur 20 Fahrzuge gemeldet. Das sind satte 13 weniger als im Vorjahr.

Enttäuschung im Vorfeld des zweiten Laufs der Intercontinental GT Challenge. Für das am Samstag (30. März) anstehende 8-Stunden-Rennen in Laguna Seca konnten lediglich 20 Einschreibungen eingesammelt werden. Den Großteil davon machen 16 GT3-Wagen aus, die sich auf acht verschiedene Marken verteilen. Im Gegensatz zum ersten IGTC-Lauf in Bathurst/Australien kommen in Laguna Seca nun erstmals auch diverse für 2019 neu entwickelte (bzw. überarbeitete) GT3-Renner zum Zug, da der BoP-Test der SRO mittlerweile absolviert wurde.

Das größte Kontingent im Feld stellt Mercedes mit vier AMG GT3. Diese werden von Strakka Racing und GruppeM Racing betreut. «Wir sind in Bathurst gut in die Intercontinental GT Challenge gestartet und wollen nun in Monterey daran anknüpfen. Die California 8 Hours sind ein extrem anspruchsvolles Rennen, bei dem alles passieren kann – wir haben das im vergangenen Jahr erlebt, als hier das Finale der IGTC stattfand», blickt Kundensport-Leiter Stefan Wendl voraus.

Audi entsendet zwei R8 LMS. Christopher Haase tritt mit Dries Vanthoor und Frédéric Vervisch für das Team WRT an. Das im Vorjahr siegreiche Team Land hat Kelvin van der Linde, Markus Winkelhock und Christopher Mies an Bord. BMW setzt ebenfalls auf zwei Fahrzeuge. Die M6 GT3 werden vom Team Schnitzer (Augusto Farfus, Chaz Mostert, Martin Tomczyk) und Walkenhorst Motorsport (Christian Krognes, Nicky Catsburg, Mikkel Jensen) eingesetzt.

Für Porsche starten die lokalen Rennställe Park Place Motorsport (Romain Dumas, Sven Müller, Mathieu Jaminet) und Wright Motorsports (Dirk Werner, Matt Campbell, Dennis Olsen) mit jeweils einem 911 GT3 R. «Wir wollen mit unserem neuen GT3-Rennfahrzeug dort anschließen, wo wir beim Sieg in Bathurst aufgehört haben», ist Projektleiter Sebastian Golz hoch motiviert.

Zwei Bentley Continental GT3 vom Team M-Sport, zwei Nissan GT-R NISMO GT3 von KCMG sowie jeweils ein Ferrari 488 GT3 (HubAuto Corsa) und Honda NSX GT3 (Honda Racing) komplettieren das GT3-Feld auf die angesprochenen 16 Fahrzeuge. Dazu kommen noch drei GT4 (jeweils ein Ford Mustang GT4, Porsche 718 Cayman GT4 CS MR und BMW M4 GT4) sowie ein Lamborghini Huracán Cup-Auto. Hier die vorläufige Entrylist zum Nachlesen.

Das Rennen in Laguna Seca beginnt am Samstag um 8:30 Uhr Ortszeit, was 16:30 Uhr MEZ entspricht. Es wird auf der Website der Intercontinental GT Challenge live im Internet übertragen. Nach Laguna Seca macht die IGTC noch in Spa-Francorchamps, Suzuka und Kyalami Station.

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