24h Spa: Zwei Audi liegen derzeit knapp an der Spitze

Von Oliver Müller
Intercontinental GT Challenge
Der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Sainteloc Racing hat sich die Führung bei den 24h von Spa geholt

Der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Sainteloc Racing hat sich die Führung bei den 24h von Spa geholt

Markus Winkelhock, Dorian Boccolacci und Christopher Haase haben im Audi R8 LMS die Führung bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps übernommen. Ferrari auch noch aussichtsreich. Das ist der nächste Zwischenstand.

Die 72. Ausgabe der 24 Stunden von Spa-Francorchamps biegt so langsam auf die Zielgerade ein. An der Spitze des Feldes haben sich mittlerweile zwei Audi R8 LMS eingenistet: Der Wagen von Markus Winkelhock, Dorian Boccolacci und Christopher Haase (Audi Sport Team Sainteloc Racing) führt vor Mattia Drudi, Patric Niederhauser und Frederic Vervisch (Audi Sport Team Attempto Racing). Audi hat taktisch zuletzt gut reagiert und während einer Safety-Car-Phase nur kurze Tankstopps absolviert. So wurden Plätze gewonnen und die Fahrzeuge geschickt nach vorne gebracht.

Somit fährt der lange Zeit führende Ferrari 488 GT3 von James Calado, Nicklas Nielsen und Alessandro Pier Guidi aktuell nur auf Platz drei. Dieses Trio sollte jedoch nicht abgeschrieben werden. Womöglich gibt es den ersten Ferrari-Sieg in der GT3-Ära der 24h von Spa hin. Denn sowohl die drei Piloten, als auch das Fahrzeug wirken an diesem Wochenende stark aufgestellt.

Auf Rang vier fährt ein weiterer Ferrari 488 GT3. Dabei handelt es sich um das Modell von Miguel Molina, Sergey Sirotkin und Davide Rigon (SMP Racing). Die Top Fünf komplettiert der Mercedes-AMG von Maro Engel, Luca Stolz und Vincent Abril (Mercedes-AMG Team HRT).

«Wir sind gut durch die Nacht gekommen. Wir hatten etwas Pech mit dem Timing unseres vorgeschriebenen technischen Pitstops, aber konnten uns danach wieder nach vorne kämpfen. Wir sind mit bei der Spitze und jetzt freuen wir uns auf die Schlussphase. Es wird sicher noch spannend – es soll auch noch einmal mehr Regen kommen», gab Engel einen Zwischenbericht.

Der beste Porsche fährt mit dem 911 GT3 R von Laurens Vanthoor, Nick Tandy und Earl Bamber (Rowe Racing) auf Platz sechs. «Wir haben die Nacht schadlos überstanden. Das war erst einmal sehr wichtig. Viele Autos wurden in der Dunkelheit in Zwischenfälle verwickelt und fielen dadurch aus der Spitzengruppe. Wir zum Glück nicht. Der Regen hat es kompliziert gemacht. Mehrfach gab es kurze Schauer – da stellt sich immer die Frage, ob Regenreifen notwendig sind oder ob auf der feuchten Fahrbahn irgendwie auch Slicks reichen. Diesbezüglich hat unser Team perfekte Entscheidungen getroffen. Und unser Porsche 911 GT3 R läuft wie ein Uhrwerk. Ich rechne allerdings noch mit einer hart umkämpften finalen Rennphase», so Tandy.

Nicht mehr mit dabei ist hingegen der Lamborghini Huracán GT3 vom Orange 1 FFF Racing Team mit Dennis Lind, Marco Mapelli und Andrea Caldarelli. Lind drehte sich am Vormittag bei Raidillon in die Reifenstapel. Das beschädigte Auto wurde danach zurückgezogen.

Stand nach 20 Rennstunden

Winkelhock/Boccolacci/Haase (Audi)
Drudi/Niederhauser/Vervisch (Audi)
Calado/Nielsen/Pier Guidi (Ferrari)
Molina/Sirotkin/Rigon (Ferrari)
Engel/Stolz/Abril (Mercedes-AMG)
Tandy/Bamber/L. Vanthoor (Porsche)
Campbell/Pilet/Jaminet (Porsche)

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