Mit Wut im Bauch

Kolumne von Dirk Fuhrmann
Dirk Fuhrmann (#27) - ADAC Junior Cup

Dirk Fuhrmann (#27) - ADAC Junior Cup

Bei 34 Grad im Schatten war ich also auf dem Red Bull Ring im Rahmen der IDM mit dem ADAC Junior Cup unterwegs.

Das Wochenende fing recht gut an. Im freien Training am Freitag konnte ich mit meiner eingefahrenen Zeit einen Platz unter den ersten 20 Fahrern den Tag beenden. Am Abend fuhren wir als Mannschaft des ADAC Junior Cups ein Kartrennen gegen Fahrer der IDM und des Yamaha R6 Dunlop Cups. Mit viel Spass und guter Laune belegten wir jungen Hasen Platz 2 auf dem Podest.

Auf meinen Wunsch hin wurde mein Motorrad für den Samstag entsprechend beritzelt und bedüst. Das hätte ich mal lieber sein gelassen, denn nach beiden Zeittrainings belegte ich nur Platz 29 in der Startaufstellung.

Mit viel Wut im Bauch machte ich einen meiner besten Starts der Saison und konnte bereits vor der ersten Kurve einige Plätze gutmachen. Doch das Rennen endet nicht nach einer Runde, sondern nach 12. Mit zwei Fahrerkollegen lieferte ich mir Runde um Runde harte Zweikämpfe, in dem jeder von uns mal als Erster über die Zeitschleife fuhr. In meinem Bauch brodelte es, und ich legte alles in die letzte Runde und wurde als 24. abgewunken.

Die Rennanalyse erfolgte auf dem Heimweg im Auto, und dort habe ich eingesehen, dass ich mich selber viel zu sehr unter Druck gesetzt habe und einfach zu viel und zu schnell sein wollte. Der Spass blieb auf der Strecke, und ich versuchte immer nur, schneller, besser und weiter vorne zu sein. Die Worte meiner Mutter und meines Mechanikers haben mich wieder auf den Boden zurückgeholt und mir gezeigt, dass ohne Spass das beste Rennen nicht funktioniert.

Ich werde jetzt die nächsten Wochen damit verbringen, den Kopf frei zu bekommen und das letzte Rennen ohne Eigendruck zu fahren.
 

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