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Honda: Radikale Leichtbau-Fireblade in Planung
Honda-Patentzeichnungen aus Japan zeigen ein Supersportmotorrad mit Reihenvierzylinder, einem radikal reduzierten Chassis aus Alu-Druckguss und einer selbsttragenden Tank-Sitz-Einheit.
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Anhand des Detailgrades der Patent-Zeichnungen, auf denen zum Beispiel das Cockpit, die Lenkerarmaturen, der Katalysator oder der Seitenständer im Detail zu erkennen sind, folgern wir, dass es sich um ein weit fortgeschrittenes Projekt eines Supersportmotorrads mit Strassenzulassung handelt. Oder, einfacher gesagt, die nächste Fireblade-Generation.
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Nebenbei verrät uns die Zeichnung des Cockpits, dass der Motor bis 14.000/min dreht und dass an der Gabel Zug- und Druckstufe von oben eingestellt werden können. Die Lenkerarmaturen sind inspiriert von den Bauteilen, wie sie im Rennsport verwendet werden. Auf der Zeichnung des ganzen Motorrads ist zu erkennen, dass eine Einarmschwinge verbaut ist und dass das Federbein oben an einem Bauteil abgestützt ist, das mit der Schwingenlagerung fix verbunden ist. Das Vorderrad führt eine USD-Gabel, gebremst wird mit Radial-Vierkolbenzangen. Soweit alles einigermassen konventionell. Eine zweite Zeichnung zeigt das, was vom Chassis übrig blieb: Ein beidseitig mit je zwei und eventuell zusätzlich zentral von oben mit dem Motor verschraubtes Alugussteil. Dieses beinhaltet den Lenkkopf, die Airbox mit dem Luftfilter und einen Hohlraum, im dem elektronische Bauteile und eventuell die Batterie untergebracht werden können.
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Ein zweites, aus Kunststoff (oder Karbon?) gefertigtes Bauteil umfasst den Benzintank, die Sitzbank samt Rücklicht und Kennzeichenhalter und eventuell (auf den Schnittzeichnungen nicht sichtbar) Befestigungspunkte für die Verkleidungsfront und –seitenteile. Es gibt kein Bauteil, das die Schwingenlagerung oberhalb des Motors mit dem Lenkkopf verbindet, und es gibt kein Rahmenheck.
Das bringt uns zur Interpretation, dass das Chassis aus zwei Teilen besteht: Dem Druckgussteil mit Lenkkopf und Airbox, das im Form eines umgedrehten U den Zylinderkopf umschliesst und am Motorgehäuse verschraubt ist. Dazu gibt es ein kleineres Bauteil, verschraubt am Getriebegehäuse (oder am hinteren Teil des Motorgehäuses), an dem die Schwingenlagerung, das obere Federbeinauge und die Fussrasten sich abstützen.
Die Aprilia RS 660, die Ducati Panigale 1199 und Panigale V4 verwenden ähnliche Grundkonstruktionen mit der Integration des Motors als tragendes Teil eines minimierten Chassis. Das Patent von Honda setzt mit ihrer selbsttragenden Tank-Sitz-Einheit diese Idee noch einen Schritt radikaler um.
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