So geht Black Falcon in die erste Saison in der LMP3

Von Martina Müller
Le Mans Cup
Der Ligier JS P320 von Black Falcon

Der Ligier JS P320 von Black Falcon

Der Rennstall aus Meuspath wird in der Saison 2021 erstmals auch in der LMP3-Klasse aktiv sein. Dazu wurde ein Ligier JS P320 angeschafft, der im Le Mans Cups eingesetzt wird. Lance David Arnold ist Projektleiter.

Immer mehr deutsche (bzw. deutschsprachige) Teams entdecken den LMP3-Sport. So sind beispielsweise Rinaldi Racing, das Frikadelli Racing Team, Black Falcon und Phoenix Racing in der Saison 2021 im Le Mans Cup unterwegs. Der Le Mans Cup ist eine Rennserie für LMP3 und GT3-Boliden, die hauptsächlich im Rahmenprogramm der European Le Mans Series läuft. Dazu kommen auch noch zwei Rennen im Vorprogramm zu den legendären 24 Stunden von Le Mans.

Nun hat Black Falcon weitere Details zu seinem neuen LMP3-Programm bekannt gegeben. So wird zunächst ein Ligier JS P320 von dem erfahrenen Maik Rosenberg und Youngster Donar Munding pilotiert. Darüber hinaus wurde mit Profi-Rennfahrer und TV-Moderator Lance David Arnold ein sehr angesehener Leiter für das LMP-Programm gewonnen.

«Nach mehr als zehn Jahren im GT3-Sport haben wir bewusst nach einer neuen Herausforderung gesucht und diese bei den Le Mans Prototypen gefunden. Die Fahrzeuge der LMP-Kategorie sind am Reißbrett entworfene, kompromisslose Rennfahrzeuge und bieten - besonders aufgrund ihrer aerodynamischen Performance - Fahrspaß auf höchstem Niveau. Obwohl in der LMP3-Kategorie auf Hilfssysteme wie ABS und Servolenkung verzichtet wird, sind die Prototypen im Vergleich zu GT3-Fahrzeugen auf Grand-Prix-Strecken pro Runde bis zu fünf Sekunden schneller», erläutert Alexander Böhm, der Geschäftsführer und Gründer von Black Falcon.

Black Falcon plant langfristig mit dem LMP3-Sport. So wird es nicht bei dem einen Ligier-LMP3 bleiben. Ab der zweiten Jahreshälfte kommen zwei weitere JS P320 sowohl bei Gaststarts im Le Mans Cup als auch im Rahmen eines umfangreichen Testprogramms zum Einsatz. Als erste Piloten für dieses Engagement wurden Mustafa Mehmet Kaya und der zweifache ADAC GT4 Germany-Vizemeister Gabriele Piana genannt.

«Die LMP-Szene boomt derzeit und es kommen in jedem Jahr neue, internationale Einsatzmöglichkeiten hinzu. Dies ist besonders attraktiv für unsere Kunden, die Langstreckensport auf einem hohen, internationalen Level betreiben möchten», so Böhm weiter. «Nach einer Testphase im vergangenen Winter sind wir vom LMP-Konzept mehr als überzeugt und haben uns daher für ein langfristig angelegtes Engagement entschieden, das auf absehbare Zeit die Speerspitze unseres Kundensportprogramms bilden wird.» Saisonstart im Le Mans Cup ist am 16./17. April in Barcelona-Catalunya.

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