Sensation im LMS-Qualifying

Von Guido Quirmbach
LMS
Pole-Setter Danny Watts (li.) ist stolz, Boullion sauer!

Pole-Setter Danny Watts (li.) ist stolz, Boullion sauer!

Danny Watts fährt im LMP2 absolute Bestzeit. Ferrari-Dominanz bei den GT2.

Erstmals in der Geschichte der LMS wird ein LMP2-Fahrzeug das Feld beim Start anführen. Danny Watts fuhr selbstsicher erst fünf Minuten vor dem Ende des Qualifyings auf die Strecke und absolvierte gerade einmal zwei schnelle Runden. Fürs Erste war es die drittbeste Zeit, in seiner zweiten Runde setzte er sich dann an die Spitze des gesamten Feldes. «Schönes Ergebnis, aber wir wollen hier unsere Klasse gewinnen. Mit dem LMP1 will ich im Rennen gar nicht kämpfen.» Der Strakka-HPD wird allerdings wohl beim Start nach hinten durchgereicht werden. Denn am Ende der Start/Ziel-Geraden fehlen dem LMP2 rund 30 km/h.

Die Ränge zwei und drei gehen an Rebellion, wo Jean Christophe Boullion Teamkollege Neel Jani knapp schlug. «Schon etwas enttäuschend, da schlägt man den Peugeot und wird dann selbst von einem LMP2 geschlagen» meinte ein sichtlich genervter Boullion. Nur auf P4 startet der Oreca-Peugeot, wo sich Olivier Panis im Gegensatz zum Rest des Feldes im Qualifying nicht mehr steigerte.

Wer glaubte, AF Corse ist durch die Abwesenheit von Jaime Melo und Gianmaria Bruni geschwächt, muss diese Meinung zumindest nach dem Qualifying revidieren. Es war nämlich Ersatzmann Alvaro Parente, der die GT2-Pole herausfuhr. Dahinter sorgte Giancarlo Fisichella für eine Doppelführung von AF Corse. Überhaupt haben die Ferrari stark zugelegt im Vergleich zu den freien Sitzungen gestern. Vier der Renner aus Maranello sind vorn. Darren Turner ist als bester Nicht-Ferrari mit seinem Aston Martin auf Rang fünf, bester Porsche ist Richard Westbrook mit fast einer Sekunde Rückstand auf Rang 7.

Die Titelverteidiger Marc Lieb/Richard Lietz starten gar nur von der 8. Position. Keine einfache Aufgabe auf einem Kurs, wo überholen fast unmöglich ist und die Top-Speeds in der GT2 praktisch identisch sind. Auch wenn man angesichts der Ferrari-Pace erstaunt ist, so glaubt man im Porsche-Lager doch, im Rennspeed mit bei der Musik zu sein.

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