OAK Racing übernimmt Pescarolo Sport

Von Oliver Runschke
LMS
Aus OAK Racing wird das Pescarolo «Werksteam»

Aus OAK Racing wird das Pescarolo «Werksteam»

Zum dritten Mal in drei Jahren ändern sich die Eigentumsverhältnisse bei Pescarolo.

OAK Racing mit seinem Besitzer [*Person Jacques Nicolet*] übernimmt einen Grossteil von Pescarolo Sport. Dabei ändern sich die Besitzverhältnisse bei Pescarolo zum drittem Mal seit 2007, damals war der Franzose im Team seines Landsmannes eingestiegen und hatte Pescarolo den Bau den des ersten eigenen Chassis ermöglicht. Ende 2008 trennten sich die Wege von Pescarolo und Nicolet, Anfang dieses Jahres verkauft «Pesca» sein Team an die französische SORA Gruppe, die unter anderen im Kohlefasergeschäft tätig sind. Pescarolo war fortan nur noch Berater bei Pescarolo Sport.

Doch SORA hatte sich mit Pescarolo wohl zu viel zugemutet und die Chassisabteilung nun komplett an [*Team OAK Racing*] verkauft. Das sichert OAK nun die technische Weiterentwicklung der beiden Pescarolo Chassis, den um die Zukunft von Pescarolo sah es zuletzt nicht gut aus. Die Entwicklung und den Bau der Pescarolo LMP1 und LMP1 übernimmt nun OAK Racing, die sich auch um weitere kommerzielle Belange des Teams kümmern. Die technische Entwicklung der Prototypen erfolgt allerdings auch zukünftig weiter bei Pescarolo Sport.

Derzeit arbeitet OAK/Pescarolo an der Weiterentwicklung der LMP1/LMP2 für das 2010er Reglement. Auch die in diesem Jahr begonnene Weiterentwicklung des Pescarolo wollen die Franzosen weiter vorantreiben, im Januar sind Windkanaltests angesetzt.

«Die Übernahme erlaubt es uns die Entwicklung der bestehenden Chassis weiter voranzutreiben, und im speziellen, die Performance der LMP noch weiter zu verbessern», erklärt Jacques Nicolet. «Wir haben eine starke Bindung zur Marke Pescarolo und Anteil an der Entwicklung dieser Fahrzeuge, und wir wollen dies weiter fortführen. Es ist eine neue Herausforderung für OAK Racing und gemeinsam mit der technischen Unterstützung durch Pescarolo Sport werden wir diese annehmen. Die Pescarolo LMP sind sehr gute Autos, die ihre gute Qualität in jeder Saison von neuem bewiesen haben. Ich glaube fest daran das wir damit in der Zukunft sehr erfolgreich sein werden.»

Ob Henri Pescarolo/Pescarolo Sport im kommenden wieder mit seinem LMP1 in der LMS oder 24h Le Mans antritt, steht derzeit noch in den Sternen. Stammpilot Jean-Christophe Boullion hat sich in den vergangenen Wochen zumindest schon einmal auf dem LMP-Arbeitsmarkt umgesehen. Es ist allerdings nicht der erste Winter in dem es um das Teams des Altmeisters nicht gerade rosig bestellt ist.

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