Nach Horrorcrash: Flörsch kehrt nach Macau zurück

Von Andreas Reiners
F3 Macau
Sophia Flörsch

Sophia Flörsch

Sophia Försch kehrt nach ihrem Horrorcrash nach Macau zurück und startet wieder beim Grand Prix. Die 18-Jährige wird bei dem Formel-3-Rennen mit dem Traditionsteam HWA an den Start gehen.

Ihre Teamkollegen bei dem legendären Event vom 14. bis 17. November in der südchinesischen Zockerstadt sind Jake Hughes und Keyvan Andres.

Für Flörsch ist es nach den Vorkommnissen im Vorjahr ein ganz besonderes Rennen. Die Bilder ihres damaligen Unfalls gingen um die Welt, als sie bei ihrem ersten Auftritt in Macau in ihrem Fahrzeug meterhoch durch die Luft geschleudert wurde und einen Begrenzungszaun durchschlug.

Flörsch hatte sich den siebten Halswirbel gebrochen, glücklicherweise blieb dabei das Rückenmark unversehrt. Der mehrstündige Eingriff verlief ohne Komplikationen, dabei musste ein Knochensplitter entfernt werden, der gefährlich nah an ihrem Rückenmark saß.

Ihren 18. Geburtstag Anfang Dezember konnte sie schon wieder Zuhause verbringen. Was körperlich zurückbleibt: Ein Teil ihres Hüftknochens sitzt jetzt in ihrem Rücken.

Die Münchnerin kämpfte sich in diesem Jahr zurück auf die Rennstrecke und bestritt die Saison der Formula Regional European Championship.

HWA unterstützt Sophia Flörsch schon seit einem längeren Zeitraum in ihrer Karriere – bereits in ihrer Formel 3 Saison 2018 war sie mit einem Mercedes-Benz Motor aus dem Hause HWA unterwegs. In der vergangenen Woche bestritt sie für HWA in Valencia die offiziellen Formel-3-Tests.

«Ich freue mich riesig, wieder in Macau zu fahren. Ich habe das im letzten Jahr das erste Mal gemacht. Bis zu meinem Unfall war es das großartigste Event, das ich je gefahren bin. Die Strecke ist der Hammer! Es macht so viel Spaß, darauf zu fahren. In einem Formel-3-Auto ist das echt unglaublich, ich bin jede Runde mit einem Grinsen gefahren», schwärmte Flörsch.

Für sie war nach dem Unfall immer klar: «Ich will wieder zurück ins Auto und ich will wieder zurück nach Macau. Dass es in diesem Jahr schon funktioniert, zeigt, dass man auch Träume erreichen kann, wenn man an sich glaubt und hart dafür arbeitet.»


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