Dominique Aegerter: In Spanien gestrandet

Von Johannes Orasche
MotoE
Vor dem «Shutdown» trainierte Domi Aegerter noch mit Marc Márquez (links)

Vor dem «Shutdown» trainierte Domi Aegerter noch mit Marc Márquez (links)

Der Schweizer MotoE-Pilot und Honda-Superbike-Testfahrer Dominique Aegerter sitzt wegen der Coronavirus-Pandemie im hart getroffenen Spanien fest.

Dominique Aegerter ist im Moment alleine in Spanien und kann den Zeitpunkt seiner ersehnten Rückkehr in die Schweiz im Moment nicht selbst bestimmen. Der 29 Jahre alte Rohrbacher verbrachte zuletzt wieder sein Trainingslager mit Radfahren, Motocross und Supermoto in der Region rund um Barcelona, nachdem er vom 10. bis 12. März in Jerez erstmals sein neues MotoE-Bike in den Intact-GP-Farben geteste hatte.

Eigentlich reist Aegerter wegen den guten Trainingsbedingungen jedes Jahr nach Spanien, aber nun hat sich das Blatt gewendet. Der Schweizer sitzt im Moment wegen der rigorosen behördlichen Ausgangsbeschränkungen in seinem gemieteten Appartement außerhalb von Barcelona fest.

«Ich bin alleine hier, es geht mir gut», versicherte «Aegi» gegenüber SPEEDWEEK.com. Den Zeitpunkt für eine mögliche Rückkehr kann er nicht absehen, da Spanien strenge Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 gesetzt hat. «Mal schauen, aber ich muss wohl noch ein wenig hier bleiben», meinte die Frohnatur.

Aegerter hatte zuletzt unter anderem auch MotoGP-Weltmeister Marc Márquez und dessen Bruder Alex beim Dirttrack-Training in Barcelona getroffen. Der Oberaargauer hätte ursprünglich am Dienstag dieser Woche weiter nach Sepang zu einem Superbike-Test für Honda fliegen sollen. Dieser Probelauf wurde ebenfalls bereits vergangene Woche abgesagt.

Aegerter wollte darauf seinen Spanien-Aufenthalt etwas verlängern, was sich aber im Nachhinein als Fehler herausstellte. «Ich halte mich jetzt mit Training in der Wohnung fit», schilderte er.

Ebenfalls vom «Shutdown» betroffen ist Red Bull-Rookies-Cup-Fahrer Noah Dettwiler (14), der mit seiner Familie in der Nähe von Valencia wohnt.

IDM-Fahrer wie zum Beispiel der Kroate Martin Vugrinec (Yamaha Supersport) haben die Heimreise aus Spanien gerade noch geschafft.

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