Wegen Coronavirus: Jerez-Test ohne SIC58

Von Otto Zuber
MotoE
Das MotoE-Team SIC58 Squadra Corse ist beim Jerez-Test nicht mit von der Partie

Das MotoE-Team SIC58 Squadra Corse ist beim Jerez-Test nicht mit von der Partie

Weil das MotoE-Team SIC58 samt Fahrer Mattia Casadei aus einer Region in Italien kommt, die besonders von der Coronavirus-Ausbreitung betroffen ist, wurde der MotoE-Test in Jerez abgesagt.

Seit dem heutigen Dienstag ist das MotoE-Feld zu Testzwecken auf dem Circuito de Jerez Angel Nieto unterwegs, auf dem drei offiziellen Testtage der Elektrobike-Serie über die Bühne gehen. Allerdings sind nicht alle Fahrer vor Ort, so hat sich etwa Paolo Simoncelli dazu entschieden, den Test abzublasen.

Dies, weil sein MotoE-Team SIC58 Squadra Corse sowie Fahrer Mattia Casadei aus jener Region von Italien kommen, in der sich die Coronavirus-Epidemie besonders schnell ausgebreitet hat.

Auf Facebook erklärt das Team, das nahe Misano beheimatet ist: «Da unser MotoE-Fahrer und die Mechaniker alle in einer Gegend leben, in der es besonders viele Infektionen gibt, hat Paolo die Entscheidung gefällt, das Risiko für das Team und die Leute darum nicht unnötig zu erhöhen und die Restriktionen des Staates, die zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung eingeführt wurden, zu berücksichtigen.» Paolo Simoncelli selbst wohnt in Coriano.

Das Team betont in einem Zusatz, dass keine finanzielle Gründe für die Absage verantwortlich waren, denn die Flüge und Hotelzimmer seien bereits bezahlt worden.

In Jerez unterwegs sind hingegen der 2019er-MotoE Worldcup-Sieger Matteo Ferrari, der die Zeitenliste in Spanien derzeit vor Mike Di Meglio und Eric Granado anführt. Newcomer Dominique Aegerter aus dem Intact GP Team hat die bisher zehntschnellste Runde gedreht, Lukas Tulovic belegt den 17. und damit letzten Platz.

Nach aktuellem Stand soll die neue MotoE-Saison am Wochenende des 3. Mai im Rahmen der GP-Läufe in Jerez starten. Zuvor ist noch ein weiterer dreitägiger Test in Jerez geplant (8. bis 10. April). Die Saison umfasst insgesamt sieben Rennen an fünf Wochenenden.

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