Dominique Aegerter: Test auf neuem Asphalt in Misano

Von Johannes Orasche
MotoE
Dominique Aegerter führt den MotoE-Weltcup an

Dominique Aegerter führt den MotoE-Weltcup an

Der Schweizer MotoE-Weltcup-Leader Dominique Aegerter verbrachte wertvolle Trainingstage vor dem nächsten Meeting in Misano. Nach seinem Ausflug in die Moto2-Serie kommt er gut vorbereitet in den Weltcup zurück.

Von 11. bis 13. September nimmt auf dem «Misano World Circuit Marco Simoncelli» in Misano Adriatica der Tross des MotoE-Weltcups wieder Fahrt auf. Der Schweizer Dominique Aegerter wird dabei der Gejagte sein. Der Rohrbacher führt nach zwei von sieben Rennen mit elf Punkten Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger, den Spanier Jordi Torres.

Aegerter hat sich bestmöglich auf den Lauf in Misano vorbereitet und zuletzt an zwei Track-Days an der Adria teilgenommen. Dafür hatte Aegerter diesmal eine neue Honda CBR Fireblade aus der Garage Fuhrer aus Thal im Heimisbach zur Verfügung gestellt bekommen.

Nach dem Regen am ersten Tag war es dann noch ein wertvoller Form-Check. «Montagvormittag bin ich nur sechs Runden gefahren, dann kam der Regen. Ich bin aber einen Tag länger geblieben. Am Dienstag war Top-Wetter und ich konnte bei einem anderen Veranstalter noch fahren. Die Piste von Misano ist neu asphaltiert, der Grip ist gut. Leider gibt es aber ein paar Wellen, was doch etwas schade ist», erklärt Aegerter gegenüber SPEEDWEEK.com.

Auf der Heimreise machte «Aegi» noch auf der Cross-Piste von Dorno Station. Dort legte er mit seinem Honda-Crossbike einige Sessions ein. «Es war perfekt. Die neue Honda Fireblade konnte ich somit auch ausprobieren. Es ist ein Standard-Bike, aber dieses Motorrad ist auf der Rennstrecke schon richtig schnell. Es war wichtig, in Misano zu fahren. Am Rennwochenende wird durch das veränderte Programm sehr wenig Zeit sein, um sich mit dem Elektro-Motorrad einzugewöhnen. Man muss gleich am Freitag nach den ersten fünf oder sechs Runden schnell sein. Es ist sicher gut, dass ich jetzt genau weiß, wie, was und wo. Ich habe mir das alles selbst organisiert. Es wird mir helfen, dass ich mit den Italienern aus der MotoE dann sofort auf dem gleichen Level sein kann.»

Zuletzt vertrat der Schweizer seinen Landsmann Jesko Raffin in der Moto2-WM. Bei seiner kurzen Comeback-Tour belegte er unter anderem den zwölften Platz beim ersten Rennen im österreichischen Spielberg auf dem Red Bull Ring. Jetzt möchte er die Führung im MotoE-Weltcup behaupten.

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