MotoE: Niki Tuuli erfolgreich am Handgelenk operiert

Von Maximilian Wendl
MotoE
Niki Tuuli konnte beim Andalusien-GP nicht an den Start gehen

Niki Tuuli konnte beim Andalusien-GP nicht an den Start gehen

Niki Tuuli ist wirklich nicht zu beneiden. Der Finne hat sich in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach schwer verletzt. Jetzt hat es ihn in Jerez wieder erwischt. Inzwischen wurde er erfolgreich operiert.

Dr. Xavier Mir konnte sich in den Tagen rund um den Grand Prix von Jerez und den direkt darauf folgenden Grand Prix von Andalusien über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Schon nach dem ersten Wochenende musste der Leiter der Abteilung für Hand-, Ellenbogen- und Mikrochirurgie die Sturzopfer Marc Márquez und Cal Crutchlow operieren.

Am Dienstag stand erneut Arbeit an: Diesmal musste MotoE-Fahrer Niki Tuuli im Hospital Universitari Dexeus in Barcelona unters Messer. Der Finne war in einem bis dahin vielversprechenden ersten Freien Training am vergangenen Freitag gestürzt und hatte sich dabei das rechte Handgelenk gebrochen. Bei der Operation wurde eine Kompressionsplatte zur inneren Fixierung eingesetzt. Außerdem umfasste eine Reposition den Eingriff. Danach musste der Pilot des Avant Ajo-Rennstalls 24 Stunden im Krankenhaus bleiben. Erst in einer Woche kann er voraussichtlich mit den ersten Reha-Einheiten beginnen.

Besonders bitter ist die Verletzung deshalb, weil Tuuli schon in den Vorjahren nicht vom Glück verfolgt war: 2018 musste nach einem Sturz in Assen sein linker Ringfinger teilweise amputiert werden und ein Jahr später brach er sich in der MotoE in Misano in Kurve 6 das linke Handgelenk und den linken Oberschenkel. Damals war der Sieger des allerersten MotoE-Rennens auf dem Sachsenring 2019 mit seinen Rivalen Bradley Smith und Mattia Casadei aneinander geraten.

Für Ex-Supersport-WM-Pilot Tuuli positiv: Der dritte MotoE-Weltcup-Lauf steht erst Mitte September in Misano auf dem Programm. Bis dahin hat der 24-Jährige noch ein wenig Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

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