Dominique Aegerter: «Ich bin wütend und enttäuscht»

Von Maximilian Wendl
MotoE
Dominique Aegerter wurde abgeräumt

Dominique Aegerter wurde abgeräumt

Die Weltcup-Gesamtführung ist für MotoE-Rookie Dominique Aegerter erst einmal futsch, allerdings unverschuldet. Der Schweizer wurde von Tommaso Marcon abgeschossen. Er nahm das Rennen noch einmal auf, wurde aber nur 16.

Das war ein kurzes Intermezzo für den als MotoE-Weltcup-Führenden gestarteten Dominique Aegerter. Der Schweizer, der von der Pole-Position aus ins zweite Rennen in Misano gegangen war, wurde von Tommaso Marcon in der zweiten Runde abgeschossen.

Den Sturz konnte Aegerter nicht mehr verhindern. Er nahm das Rennen aber noch einmal auf, kam bei seiner Verfolgungsjagd aber nicht mehr über den 16. Platz hinaus. Anschließend sagte er : «Ich bin wütend und enttäuscht, denn ich konnte absolut nichts dafür. Ich bin super von der Pole-Position gestartet und bin dann von einem Konkurrenten aus dem Rennen gerissen worden. Er ist mir nahezu ungebremst ins Hinterrad gefahren. Das konnte ich nicht abfangen, habe aber versucht weiterzufahren, allerdings blieb bei sieben Runden nicht viel Zeit.»

Dabei hatte Aegerter sich eine ganze Menge vorgenommen. War dank seines Sieges am Samstag und einer im Vorfeld ins Leben gerufenen Regeländerung von P1 gestartet. Das Ziel war klar: Einen weiteren Schritt in Richtung MotoE-Titel.

Der Rookie erklärte: «Ich habe natürlich gehofft, vielleicht noch einen oder zwei Punkte retten zu können, aber dem war nicht so. Ich denke, ich hätte wieder um den Sieg kämpfen können. Das Bike lief super, ich habe mich gut gefühlt. Das gehört zum Rennsport dazu, klar, aber es ist einfach schade, wenn man wegen einem anderen Fahrer so niedergestreckt wird. Wir haben in Le Mans wieder ein Doppelrennen, darauf werden wir uns jetzt konzentrieren.»

In der Gesamtwertung ist Aegerter auf P2 zurückgefallen. Das Ruder kann er aber in Frankreich wieder herumreißen. Dort geht es vom 9. bis 11. Oktober weiter.

Ergebnis MotoE, Rennen:

1. Matteo Ferrari. 2. Mattia Casadei, 0,996 sec. zur. 3. Jordi Torres, +1,098 sec. zur. 4. Niccolò Canepa. 5. Alessandro Zaccone. 6. Mike di Meglio. 7. Eric Granado. 8. Alex de Angelis. 9. Alejandro Medina. 10. Xavi Cardelus. 11. Maria Herrera. Ferner: 15. Lukas Tulovic. 16. Dominique Aegerter.

Stand Welt-Cup nach 5 von 7 Rennen:

1. Ferrari, 86 Punkte. 2. Aegerter, 82. 3. Torres, 79. 4. Casadei, 71. 5. Granado, 43. 6. Canepa, 42. Ferner: 10. Tulovic, 28.

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