Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Jesko Raffin: «Werde wieder an der Strecke sein»

Von Maximilian Wendl
Jesko Raffin sitzt wieder im Sattel

Jesko Raffin sitzt wieder im Sattel

Jesko Raffin hat seine Viruserkrankung überstanden und arbeitet an seinem Comeback. Er fährt Rennrad und hofft, dass er nach dem Medizintest vor dem Misano-GP die Startfreigabe erhält.

Das sind gute Nachrichten: Jesko Raffin sitzt wieder im Sattel - allerdings noch nicht auf seiner NTS-Maschine, sondern auf einem Rennrad in den Straßen Zürichs. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken schreibt der Moto2-Pilot: «Schritt für Schritt werde ich wieder stärker nach meiner Viruserkrankung.»

Raffin hatte sich unmittelbar vor dem zweiten Rennen in Jerez dazu entschlossen, nicht an den Start zu gehen. Der Züricher klagte über gesundheitliche Probleme. Genauer gesagt waren es Erschöpfungserscheinungen und ein Kreislaufzusammenbruch, vom Coronavirus war er nicht betroffen. Somit fehlte er bei den Rennen in Jerez 2, Brünn und Spielberg.

Lange Zeit tappte der Schweizer im Dunkeln, doch inzwischen hat sich sein Manager Marco Rodrigo geäußert und erklärt, woran Raffin litt: «Jesko wurde von einem Virus erwischt, aber nicht vom Coronavirus. Inzwischen ist er wieder gesund. Sein Körper hat bei der Abwehr allerdings alle Systeme heruntergefahren.»

Ein Belastungstest vor dem Grand Prix in Misano wird zeigen, ob Raffin wieder mitwirken darf. Er selbst scheint optimistisch zu sein: «Ich werde wieder an der Strecke sein. Ich habe immer noch eine Woche, um meine Form zu verbessern.»

Verbesserungspotenzial bieten auch die bisherigen Platzierungen, denn der Züricher kam bislang nicht über die Plätze 23 (Katar) und 21 (Jerez I) hinaus. Zwischenzeitlich wurde Raffin von seinem Landsmann, dem MotoE-Weltcup-Leader Dominique Aegerter vertreten. Dieser geht nun wieder in der ursprünglich geplanten Serie an den Start, während Raffin sein Comeback in Angriff nehmen möchte.

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