Exklusiv: Moto2-WM auch nach 2015 mit Einheitsmotoren

Von Günther Wiesinger
Moto2
Moto2-Start in Katar 2014: Die Honda-Einheitsmotoren bleiben auch anch der Saison 2015

Moto2-Start in Katar 2014: Die Honda-Einheitsmotoren bleiben auch anch der Saison 2015

Im Winter gab es zahlreiche Ideen und Konzepte für die technische Zukunft der Moto2-WM. Aber es bleibt alles beim Alten.

Seit Begin der Moto2-Ära wird mit 600-ccm-Vierzylinder-Viertakt-Einheitsmotoren von Honda gefahren, die von der BNR 600RR abgeleitet wurden.

Zuerst war die Schweizer Firma «GEO Technology» für die Wartung und Vorbereitung zuständig, seit 2013 wird diese Aufgabe von der Firma ExternPro im Technopark Aragón erledigt.

Es gibt Firmen wie KTM, Husqvarna und Mahindra, die Ende 2015 gerne ein Ende der Honda-Einheitsmotoren gesehen hätten. Ende 2015 läuft der Drei-Jahres-Vertrag zwischen Dorna und ExternPro aus.

Es war von 500-ccm-Zweizylindern die Rede, von 750-ccm-Dreizylindern, von 600 ccm mit freier Motorenwahl und so weiter.
«Für mich ist die Situation klar. Es wird für jeden anderen Hersteller schwierig, die Performance des jetzigen CBR-Motors in Relation zum Preis zu erzielen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand solche Motoren zu diesem Preis zur Verfügung stellen kann», erklärte Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta gegenüber SPEEDWEEK.com. «Wir haben zwar noch nicht alles besiegelt. Aber die Teams sind sich einig, dass wir in der Moto2-WM auch nach 2015 keinen Motoren-Wettbewerb haben wollen. Die Moto2 funktioniert mit diesem Einheitsmotoren-Konzept sehr gut.»

«KTM hat 500 ccm und Zweizylinder-Motoren vorgeschlagen», weiss Ezpeleta. «Da haben wir erstens Probleme mit den Kosten. Zweiten: Wenn wir solche Motoren verwenden, muss mal alle existierenden Motorräder ins Museum stellen.»

Und wenn man sich den Sito Pons-Vorschlag zur Herzen nehmen würde, der 600 ccm und freie Motorenwahl gemäss dem aktuellen Moto3-Konzwept vorschlägt? Dann wären die Motoren-Kosten mit 68.000 Euro pro Fahrer und Saison auch festgeschrieben, es könnten aber auch Suzuki, Yamaha und Kawaski mit ihren Supersport-Motoren mitspielen. Und Mahindra oder KTM könnten 600er-Bikes mit drei Zylindern oder sonstwas bauen...

Ezpeleta: «Es gibt viele Ideen und Möglichkeiten. Wenn eines Tages jemand kommt, der einen umwerfend guten Vorschlag macht, werden wir uns das anhören. Aber momentan halte ich Einheitsmotoren für die Moto2-WM für die beste Lösung. Das ist eine Klasse, in der die Motoren auch für andere Zwecke benützt werden können.»

«Es gibt auch Experten, die wünschen sich wieder freien Reifen-Wettbewerb in der MotoGP», weiss Ezpeleta. «Ja, es sind andere Reifenhersteller interessiert... Aber wir werden auch für 2016 eine einzige Reufenfirma auswählen.»

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