MotoGP: Wer wird «Fahrer des Jahres»? Stimmen Sie ab!

Von Sharleena Wirsing
MotoGP

Ihre Stimme zählt! Was hat Sie 2016 am meisten beeindruckt? Der überlegene Titelgewinn von Marc Márquez, die Siege von Valentino Rossi oder die Leistungen des aufstrebenden MotoGP-Stars Maverick Viñales?

Nun sind die Stars der MotoGP-Klasse an der Reihe. Wählen Sie ihren Favoriten der Saison 2016. Geht Ihre Stimme vielleicht an Weltmeister Marc Márquez? Er hat sich in der Vergangenheit viele Spitznamen verdient. Die spanische Presse nennt ihn «El Niño», das Kind. Die englischen Journalisten haben ihn «Smiling Assassin», also der lächelnde Attentäter, getauft. Diesen Namen erhielt er, da er im normalen Leben ein netter Kerl ist, aber auf der Strecke durch Killerinstinkt glänzt. Andere nennen ihn «Márquez the Merciless», also den Gnadenlosen. 2016 wurden neue, ungewohnte Attribute mit Márquez in Verbindung gebracht: Reife, Besonnenheit und Taktik.

In der Saison 2016 sahen wir Marc Márquez 2.0, die verbesserte Version. Der 23-Jährige hat aus der Saison 2015 viel gelernt. Sechs Rennstürze vermasseltem ihm damals die Chance auf seinen dritten MotoGP-Titel, er musste sich beiden Yamaha-Werkspiloten geschlagen geben. 2016 hatte er bereits in Japan seinen ersten Matchball gegen Rossi und Lorenzo und holte den Titel.

Oder wollen Sie den neunfachen Weltmeister Valentino Rossi für zwei Siege und zehn weitere Podestplätze in der Saison 2016 belohnen? Der 37-jährige Italiener sicherte sich WM-Rang 2 hinter Marc Márquez mit 49 Punkten Rückstand.

Der dritte WM-Rang ging 2016 an Jorge Lorenzo, der vier Siege feierte und sechs weitere Male auf dem Podest stand. 2017 wird Lorenzo zu Ducati abwandern, seinen Platz im Yamaha-Werksteam nimmt Maverick Viñales ein, der 2016 mit einem Sieg in Silverstone auf der Suzuki GSX-RR beeindruckte.

Pechvogel Andrea Dovizioso eroberte 2016 die Herzen vieler Fans. Er wurde in der Anfangsphase der Saison 2016 regelrecht vom Pech verfolgt: Abschüsse durch Gegner, technischer Defekt und Stürze. Er rutschte nach vier Rennen auf den elften WM-Rang ab. Doviziosos Saison verlief zu diesem Zeitpunkt nach Murphys Gesetz: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Doch «Dovi» ließ sich nicht entmutigen. In den 13 Rennen nach Le Mans sammelte er – trotz Sturz in Assen und Reifenproblemen in Brünn – 138 Punkte, stand vier Mal auf dem Podest, siegte in Sepang und sicherte sich am Ende noch den fünften Gesamtrang.

Cal Crutchlow war eine der großen Überraschungen in der zweiten Saisonhälfte 2016. Nachdem sich beim Briten aus dem LCR-Honda-Team zu Beginn der Saison ein Desaster anbahnte, nur fünf Punkte in den ersten fünf Rennen, konnte er das Ruder in der zweiten Saisonhälfte herumreißen. In Brünn und Australien konnte er siegen, auf dem Sachsenring und in Silverstone stand er als Zweiter auf dem Podest. Der 31-Jährige landete als bester Pilot eines Satelliten-Teams auf dem siebten WM-Rang. Es war nach 2013 seine zweitbeste Saison in der Königsklasse.

Der einzige deutsche MotoGP-Fahrer Stefan Bradl erlebte 2016 Höhen und Tiefen im Aprilia-Werksteam und schloss die Saison auf dem 16. Gesamtrang ab. 2017 wechselt der Bayer in die Superbike-WM und wird dort für das Team Red Bull Honda antreten.

Nun sind Sie an der Reihe! Stimmen Sie jetzt ab, wer Ihr «Fahrer des Jahres» in der Königsklasse wird. Hier können Sie Ihre Stimme abgeben.

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