Die Auftaktrennen der MotoGP-WM sind nicht nur aus sportlicher Sicht eine Herausforderung. Das Petronas Sepang Racing Team rechnet vor, was hinter den Kulissen passiert.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Das Petronas Sepang Racing Team ist der erste Rennstall aus Malaysia, der es bin in die "premier class" geschafft hat. Neben Franco Morbidelli und MotoGP-Rookie Fabio Quartararo schickt Petronas Sprinta Racing außerdem Khairul Idham Pawi in der Moto2-Klasse sowie John McPhee und Ayumu Sasaki in der Moto3-WM ins Rennen.
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Damit die Fahrer auf der Strecke Gas geben können, muss vor allem bei den Überseerennen auch logistisch eine Mammutaufgabe gemeistert werden: Zu Saisonbeginn ging es in nur 40 Tagen von Katar bis nach Argentinien und dann weiter nach Texas.Hinter den Kulissen unterstützen die fünf Fahrer 37 Personen aus elf Ländern – und nicht nur sie fliegen um die Welt. 12,4 Tonnen Material wurden in insgesamt 38 Transportboxen, den sogenannten "Flight Cases", verschickt. Die 27 Frachtkisten des MotoGP-Teams brachten 9,2 Tonnen auf die Wage, dazu kommen elf Boxen für die Moto2- und Moto3-Piloten, die nochmal auf 3,2 Tonnen Gewicht kommen. Sieben Cases wurden allein dafür benötigt, um die vier Yamaha YZR-M1-Maschinen, sowie die Kalex und die zwei Honda NSF250RW-Bikes zu transportieren.
Ausgehend von Lommel (Belgien), wo sich die europäische Basis des Teams befindet, werden vom Wintertest in Sepang bis zum ersten Europa-Rennen in Jerez, das in einer guten Woche ansteht, insgesamt mehr als 45.000 Flugkilometer zurückgelegt. Zwei Container, in denen die Küche und die Hospitality-Einrichtung verstaut sind, werden zusätzlich auf dem Schiffsweg verschickt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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