Maverick Viñales (Yamaha): Niemand macht sich Sorgen

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Maverick Viñales liegt auf dem zweiten Platz in der WM-Wertung

Maverick Viñales liegt auf dem zweiten Platz in der WM-Wertung

Die MotoGP-Szene rätselt über die Yamaha-Probleme bezüglich der Motoren. Die Fahrer bemühen sich darum, Ruhe auszustrahlen. Schließlich geht es für Maverick Viñales in Brünn auch um die Spitzenposition in der WM-Wertung.

Der Saisonauftakt verlief für Maverick Viñales nicht perfekt, trotzdem reist der Spanier mit WM-Platz 2 im Gepäck zum dritten MotoGP-Rennen der verkürzten Saison. „Das ist fantastisch. Wir hatten vor, auf das Podium zu fahren und das war dann das Maximum“, sagt Viñales nach zwei zweiten Plätzen mit seiner Yamaha. Der Pilot des Monster Energy-Rennstalls freut sich auf die kommenden Rennen in Brünn und Spielberg: «Jetzt kommen Strecken, deren Layout ich wirklich mag. Wir haben immer eine gute Chance, wir müssen dranbleiben. Schließlich ist jedes Rennen einzigartig.»

Einzigartig war das Problem mit den Yamaha-Motoren in Jerez hingegen nicht. Gleich drei Triebwerke waren nicht mehr funktionsfähig. Die Ursachenforschung läuft weiterhin. «Wir werden unser Problem lösen und sind stark damit beschäftigt», versicherte Lin Jarvis, der Managing Director von Yamaha Motor Racing, vor dem Brünn-GP.

Panik verbreitet Jarvis damit bei seinen Fahrern nicht. Viñales erklärt: «Wir sind zuversichtlich und ruhig. Wir versuchen auch diesmal wieder so schnell zu sein, wie wir es in Jerez waren.» Der Titelaspirant glaubt, dass die positiven Punkte am Motorrad die Schwäche am Motor überstrahlen sollten: «Ich mache mir keine Sorgen und auch niemand sonst im Team.»

Teamkollege Valentino Rossi, der beim Andalusien-GP den dritten Platz belegte, setzt auf das Prinzip «Hoffnung»: «Yamaha hat sich damit beschäftigt, was schiefgelaufen ist. Wir müssen jetzt einfach hoffen. Ich glaube aber nicht, dass es hier so hart sein wird, wie in Jerez. Die Temperaturen in Spanien waren extrem. Hier ist es kühler und somit einfacher für uns und die Motorräder.»

Klar: Viñales möchte den Rückstand auf Spitzenreiter Fabio Quartararo – sein künftiger Teamkollege im Werksteam – nicht noch größer werden lassen. Im Vorjahr hatte der Regen vor dem Start die Pläne des ehemaligen Moto3-Weltmeisters zerstört. In diesem Jahr ist bislang noch kein Niederschlag in Sicht und deswegen gilt für Viñales nur eine Marschroute: Volle Kraft voraus, die Wiederholung von Platz 10 würde ihm wohl gar nicht schmecken.

WM-Stand nach 2 von 14 Rennen:

1. Quartararo, 50 Punkte. 2. Viñales 40. 3. Dovizioso 26. 4. Nakagami 19. 5. Pol Espargaró 19. 6. Rossi 16. 7. Miller 13. 8. Alex Márquez 12. 9. Zarco 12. 10. Morbidelli 11. 11. Mir 11. 12. Bagnaia 9. 13. Oliveira 8. 14. Petrucci 7. 15. Rabat 7. 16. Rins 6. 17. Smith 5. 18. Binder 3. 19. Crutchlow 3.

Konstrukteurs-WM nach 2 von 14 Rennen:

1. Yamaha 50. 2. Ducati 26. 3. Honda 19. 4. KTM 19. 5. Suzuki 11. 6. Aprilia 5.

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