Alex Márquez (Honda/18.): Hoffen auf das Warm-up

Von Johannes Orasche
MotoGP
Alex Márquez auf der Repsol-Honda

Alex Márquez auf der Repsol-Honda

Repsol-Honda-MotoGP-Neuling Alex Márquez wird am Sonntag beim MotoGP-Rennen in Barcelona in guter Gesellschaft von Startplatz 18 losfahren.

Alex Márquez ließ beim Catalunya-GP vor allem am Freitag mit guten Platzierungen aufhorchen. Am Samstag im Qualifying 1 war für den Moto2-Weltmeister aber nicht mehr als P8 drin. Somit geht der jüngere der Márquez-Brüder von Startplatz 18 ins Rennen.

Unglaublich aber wahr: Nur eine Position vor Marquez wird WM-Leader Andrea Dovizioso auf der Werks-Ducati stehen. "Die Situation war am Samstag eine andere, ich war kritisch mit mir, weil ich nicht das Maximum aus den Reifen herausholen konnte", erklärt Marquez, der am Barcelona-Wochenende Besuch von Bruder Marc bekommen hatte. «Aber wir haben noch nicht die Steigerung, wie sie andere Hersteller haben. Aber wir sind noch ein wenig eingegrenzt.»

Die beste Honda in der Startaufstellung steuerte sein nächstjähriger japanischer LCR-Honda-Teamkollege Taka Nakagami auf Rang 11. «Ich hoffe, dass wir im Warm-up am Sonntag bei der Elektronik etwas ändern können, denn wir haben mit dem Grip am Heck Probleme. Auch mit der Pace über die Distanz sind wir noch nicht so gut.»

Zum anstehenden Rennen auf dem glatten Asphalt des «Circuit de Catalunya-Barcelona» sagt der Spanier: «Es wird schwierig, den Reifen über die Distanz zu managen. Wir haben es in FP4 gesehen, dass in einigen Runden manche Fahrer sehr schnell sind und dann eine Runde später mit dem selben Reifen wieder deutlich langsamer. Das ist sehr schwer zu verstehen.»

Der Rookie schätzt: «Der Grip hinten wird sehr wichtig sein. Der Medium-Reifen wäre eine Option, einige werden wohl eventuell darauf setzen. Wir haben aber ein Problem, wenn der Grip so gering ist.»

Alex Márquez verrät: «Wir müssen auch das Gefühl für die Front verbessern. Wir müssen den Medium vorne verwenden, der Soft ist wahrscheinlich nach zehn Runden kaputt. KTM ist in einer ähnlichen Lage aber etwas besser. Wir verlieren zu viel, drosseln die Motorleistung zu stark mit der Traktionskontrolle. Durch die Tatsache, dass wir morgen erst um 15 Uhr starten, hoffen wir, dass die Temperatur auf der Piste eventuell höher sein wird. Dann können wir den Medium-Reifen vorne auch besser nutzen.»

Catalunya-GP, MotoGP, Q2:

1.Morbidelli, Yamaha, 1:38,798 min
2.
Quartararo, Yamaha, 1:39,008
3. Rossi, Yamaha, 1:39,129
4. Miller, Ducati, 1:39,225
5. Viñales, Yamaha, 1:39,371
6. Zarco, Ducati, 1:39,378
7. Pol Espargaró, KTM, 1:39,495
8. Mir, Suzuki, 1:39,628
9. Petrucci, Ducati, 1:39,641
10.
Binder, KTM, 1:39,659
11. Nakagami, Honda, 1:39,713
12. Oliveira, KTM, 1:40,188

Die weitere Startaufstellung:
13. Rins, Suzuki, 1:39,751
14.
Bagnaia, Ducati, 1:39,777
15. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:39,973
16. Crutchlow, Honda, 1:39,988
17. Dovizioso, Ducati, 1:40,109
18. Alex Márquez, Honda, 1:40,164
19.
Lecuona, KTM, 1:40,490
20. Bradl, Honda, 1:40,721
21. Smith, Aprilia, 1:40,838
22. Rabat, Ducati, 1:41,013

Fahrer-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Dovizioso 84 Punkte. 2. Quartararo 83. 3. Viñales 83. 4. Mir 80. 5. Morbidelli 64. 6. Miller 64. 7. Nakagami, 63. 8. Oliveira 59. 9. Rossi 58. 10. Pol Espargaró 57. 11. Binder 53. 12. Rins 44. 13. Zarco 36. 14. Petrucci 31. 15. Bagnaia 29. 16. Alex Márquez 24. 17. Aleix Espargaró 18. 18. Lecuona 15. 19. Smith 11. 20. Rabat 7. 21. Crutchlow 7. 22. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Yamaha 138 Punkte. 2. Ducati 115. 3. KTM 104. 4. Suzuki 93. 5. Honda 63. 6. Aprilia 26.

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