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Losail-Test: Mehr als 3 Tage für die Stammfahrer?

Durch die Absage des Sepang-Tests verlieren die MotoGP-Piloten drei kostbare Testtage. Deshalb sollen alle Stammfahrer ein bis zwei Tage am Shakedown-Test in Doha mitfahren können.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Nach der Absage des MotoGP-Tests in Katar (19. bis 21. Februar) diskutierten die Teams und Hersteller heute via ZOOM-Konferenz mit den Verantwortlichen der Dorna und IRTA über den Vorschlag, den Sepang-Test weder in Jerez noch in Portimão auszutragen, sondern das bereits nach Kuala Lumpur verfrachtete Material nach Doha umzuleiten und nur den dreitägigen Katar-Test von 10. bis 12. März mit allen Stammpiloten zu bestreiten. Nur die Testfahrer der sechs Hersteller sowie das Aprilia-Concession-Team und die drei Rookies (Bastianini, Marini und Martin) dürften normalerweise auch am Shake-down-Test teilnehmen, der von Sepang nach Katar verlagert wird – von 5. bis 7. März. Erst an den zwei nächsten Tagen sollten sich die elf MotoGP-Team in den Boxen des Losail Circuits einnisten.

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Besonders manche Teams mit neuen Piloten (Rossi bei Petronas-Yamaha, Quartararo bei Monster Yamaha, Pol Espargaró bei Repsol, Petrucci bei Tech3, Zarco bei Pramac-Ducati und so weiter) zeigten sich vom neuen Plan nicht restlos begeistert.

Danilo Petrucci macht zu Beispiel kein Geheimnis daraus, dass er gern die geplanten sechs Testtage auf der KTM RC16 des Tech3-Teams absolvieren würde, zumal schon die zwei üblichen November-Tests ausgefallen sind.

Deshalb wurde die Frage erörtert, ob man in Losail ein, zwei oder drei Tage des Shake-down-Tests auch für die Stammfahrer öffnen sollte.

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"Ich würde zustimmen, wenn man allen ‚contracted riders‘ die Teilnahme am Shake-down-Test erlaubt", erklärte Pramac-Ducati-Teammanager Francesco Guidotti gegenüber SPEEDWEEK.com. "Aber ich könnte mir vorstellen, dass Michelin nicht genug Reifen für sechs Testtage und den Grand Prix nach Katar verfrachtet hat."

TV-Programm

Aus Kostengründen werden die Reifen schon drei Monate vor dem Event in Schiffs-Containers zu den Übersee-Events verfrachtet.

Doch als es im März 2017 bei den MotoGP-Tests in Losail mehrmals regnete, wurden innerhalb von drei Tagen Hunderte Regenreifen aus Frankreich per Luftfracht in den Mittleren Osten geschickt. Die Dorna beteiligte sich an den Kosten.

Momentan wird mit Michelin verhandelt. Die Franzosen müssen jetzt kalkulieren, ob sie genug Reifen in Doha anliefern können, um den Stammpiloten ein oder zwei zusätzliche Übungstage beim Shake-down zu ermöglichen. Ein zusätzlicher vierter Testtag ist bereits so gut wie gesichert.

Was die Sorgen von Danilo Petrucci und Pol Espargaró betrifft: Die Konkurrenz-Teams halten dagegen, die beiden Routiniers hätten genug Erfahrung, sie könnten sich auch in drei Tagen mit ihren neuen Bikes anfreunden.

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Außerdem wird jetzt diskutiert, ob man den Saisonauftakt in Doha vom 28. auf den 21. März vorziehen sollte. Dann würden die meisten Teammitglieder gleich im Mittleren Osten bleiben.

Weil die Grand Prix in Argentinien und Texas von der Absage bedroht sind, plant die Dorna ohnedies zwei Katar-GP – am 28. März und 4. April. Jetzt könnte am 21. und 28. März gefahren werden. Das Problem: Am 28. März findet der F1-GP in Bahrain statt. Das führt zu Problemen bei den TV-Sendezeiten.

Wintertests MotoGP

Shakedown-Test in Losail/Katar: 5. bis 7. März

IRTA-MotoGP-Test in Losail Katar: 10. bis 12. März

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Moto2- und Moto3-Klasse

Jerez-Test: 16. bis 18. März

Private Tests Moto2:

Jerez: 24./25. Februar

Portimão: 2./3. März

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